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Archiv für den Monat Juni 2014

Der 3D-Druck 2.0 via Stift

Zwar sind Artikel aus dem 3D-Drucker immer noch Nischenprodukte, in Kennerkreisen wird die neue Technik aber für unabdingbar erklärt und immer weiterentwickelt. So hat Indiego einen Stift namens CreoPop auf den Markt gebracht, der mit UV-Licht arbeitet. Statt mit Blei, Farbe oder heißen Plastikfäden erschafft man dreidimensionale Kunstwerke rein durch Aushärten. Es soll unterschiedliche „Tinten“ geben, sodass das fertige 3D-Objekt auch originalgetreu aussieht. Bereits 2013 wurde der erste Typ dieses Stifts mit dem Namen „3Doodler“ vorgestellt.

Eine günstige Anschaffung für den großen Effekt

Wer es sich nicht leisten kann, einen 3D-Drucker für zuhause anzuschaffen, kann nun mit dem Stift üben. Der Vorreiter Wobble Works druckt Objekte mit erhitztem Plastik aus. Dieses kühlt nach kürzester Zeit wieder ab und härtet anschließend aus – und das ganz ohne aufwendige Software am Computer. Indiego möchte die Konkurrenz dahingehend ausstechen, als dass keine heiße Spitze benutzt wird. Die Erfinder sind sich aus diesem Grund sicher, dass ihr Stift im Vergleich sicherer für Kinderhände sei. Jedoch sollte der CreoPop nicht ohne Aufsicht und vorheriger Anleitung benutzt werden – und UV-Licht ist ein ebenfalls nicht zu unterschätzender Faktor.

Indiego verspricht neben der Einfachheit auch unterschiedliche Materialeigenschaften wie Biegsamkeit oder eine besonders hohe Leitfähigkeit. Vor dem Kauf sollte man sich bewusst sein, dass der Tintennachschub immer vom Hersteller kommen muss, denn diese ist in speziellen Patronen abgefüllt – 3Doodler setzt hingegen auf preiswertere Standard-Plastikfäden.

Beide Produkte haben ihre Vor- und Nachteile, dennoch ist die Weiterentwicklung faszinierend. Ab Februar 2015 ist der Creopop erhältlich.

Teile für Flugzeuge nun auch aus dem 3D-Drucker

Der 3D-Druck schreitet immer weiter voran. Nun haben sich Forscher des Airbus-Werks in Hamburg an Flugzeugteile aus der Druckmaschine gewagt. Vor allem die große Zahl an Vorteilen gegenüber herkömmlichen Baustücken hat das Unternehmen dazu bewogen, seine Produktion, derzeit für das Großraumflugzeug A350, zu ändern.

Schneller, billiger, einfacher – das kann der 3D-Drucker in der Luftfahrtindustrie erreichen

Im Airbus-Zentrum in der Hansestadt ist man sicher, dass man bis zu 70 % Zeitersparnis hat, wenn die einzelnen Stücke gedruckt werden. Sogar ganze 80 % weniger Kosten ergeben sich aus dieser Fertigungsweise. Peter Sander, der zuständige Ansprechpartner für die Zukunftstechnologien bei Airbus, steht voll und ganz hinter dem 3D-Druck für Flugzeuge. Er sieht dabei vor allem die Effektivität. Mit dem Druck könne man Winkel verändern und Ausrichtungen neu justieren. Damit ergeben sich, je nach Werksstück, weniger Teile, was eine Gewichtsreduktion zur Folge hat. In der Abteilung für Syste

mintegration ist dieser Effekt besonders wichtig. Je weniger das gesamte Flugzeug am Ende wiegt, desto höher sind die Einsparungen für Treibstoffe. Damit können Flugzeugbauer und Airlines ihren Ertrag maximieren.

Die Modelle selbst werden am Computer hergestellt und nach den jeweiligen Vorgaben genau angepasst. Als Material verwendet man Plastikelemente und Kunststofffäden. Es entsteht eine Vorlage, die dann in 3D ausgedruckt wird.

Im Unternehmen rechnet man damit, dass bereits im Jahr 2016 die ersten Airbusse, die 3D-Druck gefertigte Teile integriert haben, in die Luft steigen werden. Danach soll die Druck-Produktion in den Mittelpunkt gestellt
werden und nicht mehr nur die Ausnahme darstellen.

Bilder: 691359_web_R_by_Ingo Büsing_pixelio.de

Der Anteil an 3D-Druckern wird steigen

KleidungMöbel, Knochen oder Musikinstrumente: All diese Dinge können mit einem 3D-Drucker erzeugt werden und der Menschheit entscheidend weiterhelfen. Doch damit soll der Markt noch lange nicht gesättigt sein. Analysten schätzen, dass im Jahr 2018 bereits mehr als eine Milliarde US-Dollar mit 3D-Druckern im Bereich Konsum umgesetzt sein wird. Eine plausible Zahl, sieht man sich die derzeitige Entwicklung in diesem Metier an.

Mehr Verbraucher wagen sich an die neue Technik

Insbesondere die Inhalte treiben diese rasante Bewegung voran. Die Profis fürchten, dass derzeit eine noch zu hohe Hemmschwelle bei Personen, die die Technik bisher nicht kennen, vorherrscht. Verschiedene erleichternde Innovationen und unterschiedliche Onlineportale sollen deshalb die Kommunikation zwischen 3D-Druck und der Bevölkerung verbessern.

Derzeit liegt der Umsatz mit 3D-Druckern schon bei 75 Millionen US-Dollar. Der Absatz der Hardware und das benötigte Druckermaterial sollen sich in 4 Jahren auf bis zu 1,2 Milliarden Dollar vergrößern, so die Einschätzung der Experten von Juniper Research. Das Gros wird dabei von Unternehmen eingefahren. Um auch die breite Masse zu erreichen, sollen in nächster Zeit passende Apps, eine einfach zu bedienende Software und weitere, verständliche Hilfsmittel zur Verfügung gestellt werden. Firmen wie Epson und HP wollen dieses System ausbauen, derzeit sind sie Neueinsteiger in die Materie. Obwohl man alles daran setzt, auch Laien an den 3D-Druck heranzubringen, wird die Technologie wohl ein Nischenprodukt bleiben. Einer Expertenmeinung zufolge will man dennoch als vorrangiges Ziel versuchen, 3D gedruckte Produkte weiter in das Alltagsleben einzubringen und immer mehr Gebiete außerhalb des professionellen Einsatzes zu erschließen.

 

Bilder: 336629_web_R_by_M.E._pixelio.de

Eine ganz besondere Skulptur: Man selbst

Etwas Einmaliges als Geschenk aus dem 3D-Drucker? Es handelt sich aber weder um einen ansprechenden Dekorationsartikel noch um eine Kette. In Bockenbeck (Baden-Württemberg) gibt es die Möglichkeit, sein Ebenbild als Miniaturstatue auszudrucken.

Besonders und einzigartig wie jeder Mensch auch

Auf diese außergewöhnliche Idee kam Thomas Mörsdorf, der einen Laden für 3D-Drucke und -Drucker eröffnet hat. Der Profi kann Figuren zwischen 79€ und 990€ herstellen. Die größten Darstellungen sind zugleich auch die teuersten. Der Vorteil: „Je größer eine Figur ist, desto mehr Details sind zu erkennen“, so Mörsdorf. Bei den kleineren Ausgaben fehlen häufig einige signifikante Punkte wie z.B. die Brille. Dies sei den bisherigen Möglichkeiten des 3D-Drucks geschuldet.

Kommt ein Kunde mit dem Wunsch, sich selbst verkleinern zu lassen, vermisst man die Person. Dies passiert via Drehteller (auf diesem steht man möglichst unbeweglich, sodass die Tiefenkameras Aufnahmen des Körpers und der individuellen Eigenschaften machen können) oder im hauseigenen Fotostudio. 60 Kameras sind für die genaue Berechnung zuständig. Anschließend werden die Bilder per Computer nachbearbeitet, sodass eine 3D-Abbildung entsteht. Das verwendete Material sind Kunststofffäden. Diese werden auf über 200 Grad erhitzt und dann Schicht für Schicht miteinander verschmolzen. Eine farbfreie Figur ist damit im Nu hergestellt. Für bunte Miniaturpersonen braucht es länger – sie werden in einem 100.000€-3D-Drucker angefertigt. Dies macht Thomas Mörsdorf nicht selbst, sondern schickt den Auftrag an eine Firma in Holland weiter.

Die Figuren sind äußerst gefragt. Doch nicht nur diese werden in dem Laden in Bockenbeck hergestellt. Auch Haushaltsgeräte und Ersatzteile für Staubsauger aus dem Drucker sind erhältlich.

Bilder: 373368_web_R_K_B_by_Stephanie Hofschlaeger_pixelio.de

Wieder eine Hilfe für die Gesundheit: Stützkorsetts aus dem 3D-Drucker

Können Menschen, die unter einer Rückgratverkrümmung leiden, bald aufatmen? In England wurden nun die ersten Stützkorsetts entwickelt, die zum einen gegen Skoliose helfen, zum anderen modisch wirken und unter der normalen Kleidung nicht auffallen. Der 3D-Druck macht es möglich.

Besonders für junge Mädchen notwendig wie attraktiv

Die Zielgruppe, die besonders häufig eine Rückgratverkrümmung erleidet, liegt im Altersbereich von 8 bis 13 Jahren. Vor allem Mädchen sind häufig stark betroffen. Bisher mussten Patienten ein Korsett tragen, das eine komplizierte Operation verhindern konnte. Dafür muss das ungeliebte, da schmerzhafte Teil, täglich getragen werden. Zudem ist es unter der Kleidung erkennbar – aus diesen Gründen lehnen viele Kinder und Jugendliche ein Korsett ab, was wiederum zu bleibenden Schäden am Körper führen kann.

Forscher der Stanford University kamen darum auf die Idee des Korsetts aus dem 3D-Drucker. Das Modell besitzt den Namen “Bespoke Braces”(“maßgeschneiderte Hosenträger”) und passt sich dem Körper an. Hosenträger deshalb, weil sich die Experten sicher sind, dass sich das 3D-Korsett ebenso leicht anziehen lässt. Es bedeckt zwar immer noch den gesamten Oberkörper, sieht aber aus wie ein trendiges Oberteil. Zugleich ist das Material so flexibel, dass man sich darin noch gut bewegen kann. Das sind die einzigen Unterschiede zu einem normalen Stützkleid, die Vorzüge des Vorbilds bleiben erhalten. Wie das Original kann es mit der Zeit an die Körperstellung angepasst werden. James Policy, der Projektleiter, ist sich des Erfolgs sicher: “Durch den hohen Tragekomfort sehen wir eine höhere Zustimmung zur Behandlung und einen größeren Erfolg.”

 

© prikhnenko / fotolia.com

3D-Drucker bald schon für jedermann erschwinglich?

Mit einem 3D-Drucker verbindet man unterschiedliche Aspekte: Vereinfachte Arbeitsabläufe, schnellere Produktionsschritte, für große und kleine Unternehmen verwendbar – und teuer. Der letzte Punkt wird bald nicht mehr so stimmen, so sagt es ein Bericht des Magazins “c’t Wissen 3D-Druck” voraus. Die Redaktion hat elf unterschiedliche Geräte getestet (Preise zwischen 375€ und 2300€) und festgestellt, dass man schon für 600€ betriebsbereite Drucker bekommt. Diese sind auch äußerst leicht von Einsteigern bedienbar.

Darum sind 3D-Drucker für zuhause sinnvoll

Die teuren Geräte kann man sich zwar in die eigenen vier Wände holen. Das muss aber nicht sein, denn wer sich technisch etwas auskennt und dabei Zeit einplant, kann auch günstig zu seinem ganz eigenen 3D-Drucker kommen. Mithilfe von Drucker-Bausätzen, die unter 400€ kosten, ist das möglich.

Die Frage, die oftmals aufkommt, ist allerdings, welchen Nutzen ein 3D-Drucker als Massenphänomen wirklich hat. Eine Antwort darauf wäre zum Beispiel, verloren gegangene oder defekte Gegenstände neu zu erstellen. So kann ein abgebrochener Henkel einer Tasse oder einzelne Schrauben für Fahrräder und Co gedruckt werden.

Wer selbst keinen 3D-Drucker besitzen, die Dienste aber gerne für seine Zwecke nutzen will, kann laut der Experten Internet-Dienstleister beauftragen. Diese haben unterschiedliche Angebote und sind in der Lage, so gut wie jedes Teil auszudrucken. Besonders interessant dabei sind die verschiedenen Materialien. Viele Profi-Anbieter füllen ihren 3D-Drucker auch mit Gold oder Porzellan. Dabei muss man sich als Kunde auch nicht zwingend auf ein paar Dinge beschränken: Die Anbieter produzieren selbst größere und mehr Objekte an.

Der 3D-Drucker kann Leben retten

Dass Lebensmittel aus dem 3D-Drucker keine ganz große Besonderheit mehr sind, ist bekannt. Nun unterstützt die Innovation aber auch Menschen, die Probleme beim Essen bekommen können. Personen, die unter der gefährlichen Schluckstörung Dysphagie zu leiden haben, sind in der Lage, bald schon unbeschwert zu essen. Der Drucker versetzt Hähnchenpaste, Erbsen und Möhren mit einem speziellen Geliermittel. So entsteht ein sehr leicht kaubares Gewebe.

Keine Gefahr mehr beim Essen

Mehr als 5 Millionen Menschen in ganz Deutschland leiden an Dysphagie. Anstatt in den Magen gelangen die Lebensmittel dabei versehentlich in die Lunge. Dies kann zu äußerst bedrohlichen Situationen führen.  Der Geschäftsführer von Biozoon aus Bremen, Matthias Kück, kam deshalb auf eine geniale Idee. Das Unternehmen ist bereits seit Langem mit spezieller Nahrung für Erkrankte betraut. Die neueste Errungenschaft ist der 3D-Drucker für gelierte Lebensmittel.

So funktioniert das Gerät

Der Drucker besitzt unterschiedliche Düsen. In jeder davon befindet sich Lebensmittelpaste, die mit Geliermittel versetzt ist. Diese Mischung wird durch den Drucker in einzelnen Schichten auf den Teller gegeben. Auf diese Weise entsteht eine Art Mus, die herkömmlichen Lebensmitteln täuschend ähnlich sehen. So kann das Auge ebenfalls mitessen. Je nach Grad der Erkrankung sprüht der 3D-Drucker unterschiedliche Konsistenzen auf – diese sind dabei immer leicht bekömmlich.

Interessierte können mit dem Drucker bereits ab Ende nächsten Jahres rechnen. Derzeit wird er an der Fachhochschule Weihenstephan-Triesdorf in der Nähe von München noch weiter getestet.

 

Bilder: 460527_web_R_K_by_Sarah Grazioli_pixelio.de

Kann der 3D-Druck bald schon Wolkenkratzer herstellen?

Mithilfe der innovativen Technik des Druckens in 3D sollen in Zukunft nicht mehr nur Werkzeugteile oder Spielzeug hergestellt werden. Mit dem Projekt “Sand Babel” traut sich eine Gruppe chinesischer Architekten nun an ein neues Werk: Aus Sand in Kombination mit Solarenenergie soll unter Einfluss eines 3D-Druckers ein meterhohes Gebäude werden.

Unglaublich, aber möglicherweise doch bald wahr

Was sich im ersten Moment eher kurios anhört, kann Wohnen von morgen sein. Im Rahmen der “eVolo 2014 Sykscraper Competition” haben Qiu Song, Kang Pengfei, Bai Ying, Ren Nuoya und Guo Shen ihr Projekt der Öffentlichkeit vorgestellt und wurden dafür ausgezeichnet. Der Vorreiter für dieses Projekt war allerdings ein Deutscher. Markus Kayser hatte im Jahr 2011 das Unternehmen “Solar Sinter” ins Leben gerufen. Er setzt, ebenso wie die chinesischen Kollegen, auf die endlose Wüste. Dort steht einer der Rohstoffe, Sand, zur Genüge zur Verfügung. Ebenso hält der Standort eine so große Sonnengarantie wie sonst nirgends auf der Erde bereit. Das Material auf dem Boden “druckt” man dabei zu Glasgefäßen oder –skulpturen, aber auch zu allen möglichen anderen Gegenständen.

Markus Kayser – Solar Sinter Project from Markus Kayser on Vimeo.

Damit es soweit kommen kann, ist in erster Linie große technische Raffinesse und ein breites Grundwissen in den unterschiedlichen Bereichen vonnöten. Im Grunde läuft der Prozess wie folgt ab: Während ein 3D-Drucker mit einem Granulat arbeitet, hat diese spezielle Form Sand als Grundstoff. Außerdem wird der Laser durch die Sonnenstrahlen ersetzt. So entsteht sehr große Hitze, die den Sand schmelzen lassen. Das Ergebnis ist dann das gewünschte Objekt.

Hausbau leicht gemacht: Zement aus dem 3D-Drucker

Andrey Rudenko heißt der Mann, der mit einem selbst konstruierten Drucker Baumasse herstellt. Während viele seiner Landsleute und Kollegen aus dem Bereich des 3D-Drucks fieberhaft nach neuen Einsatzmöglichkeiten forschen, hat der Bastler bereits etwas entdeckt. Mit einfachsten Mitteln – einem Gemisch aus Zement, Wasser und herkömmlichen Sand – ist es ihm gelungen, die gewünschten Objekte für die Baustelle herzustellen. Neben Kleidungsstücken, Musikinstrumenten und sogar Mahlzeiten ist diese Entdeckung ein weiterer Schritt, um den 3D-Druck salonfähig und alltagstauglich zu machen.

Mit der Zeit weiterentwickelt

Das Material ist für die neuen Drucker nicht unbedingt leicht zu verarbeiten. Andrey Rudenko kam bereits vor 20 Jahren auf die Zement-Idee. Jedoch war eine Umsetzung aufgrund der zähen Masse und der noch in den Kinderschuhen steckenden Entwicklung schwierig bzw. kaum machbar. Das Blatt hat sich aber gewendet – das nächste, darauf aufbauende Projekt soll ein Schloss im Kleinformat werden. Mit diesem ist es möglich, ganz unterschiedliche Formen umzusetzen. Wenn das erfolgreich absolviert ist, kommt ein echtes zweistöckiges Gebäude an die Reihe. Als Vorbild fungieren dabei Fertighäuser. Das Prinzip bleibt dabei immer dasselbe: Unterschiedliche Schichten ergeben am Ende das Werk.

Doch damit nicht genug. Der gelernte Architekt und Handwerker möchte mit seiner Maschine in Produktion gehen. Vor allem für mittelständische und große Unternehmen kann der Drucker interessant sein und Abläufe vereinfachen. Dies hat jedoch auch seinen Preis. Das Gerät wird in etwa so viel wie ein Auto kosten, schätzt der Erfinder. Dafür wird man jedoch bald keinerlei zusätzliche Kosten aufbringen müssen. Es gibt Bestrebungen, den Drucker in Kürze mit Solarenergie zu betreiben.

Und so arbeitet der Drucker:

Titelbild: 397427_web_R_K_B_by_Bernd Sterzl_pixelio.de

 

Wie der 3D-Druck die Welt verändert – Die Kolumne von Petra Fastermann (# 16)

Im Bereich 3D-Druck internationale Stellenangebote finden

Wer diese Kolumne liest, interessiert sich für 3D-Druck – und hat möglicherweise schon einmal darüber nachgedacht, zukünftig auf diesem Gebiet zu arbeiten. Die Beschäftigung mit der Technologie legt nahe, dass man sich Gedanken darüber macht, was sich vielleicht mit der eigenen beruflichen Qualifikation im Zusammenhang mit 3D-Druck anfangen lässt. Ohne Zweifel wird diese Zukunftstechnologie immer mehr Bereiche durchdringen. So werden zunehmend mehr Berufe im Bereich 3D-Druck entstehen.

Wo sucht man, wenn man sich für eine Tätigkeit im Bereich 3D-Druck interessiert?

Natürlich kann man das Stichwort „3D-Druck“ bei den großen Jobportalen eingeben. Sicher lassen sich damit einige Treffer finden. Oder man sucht lokal und schaut sich in der eigenen Stadt um, was es an Jobs im 3D-Druck-Bereich gibt. In vielen größeren Städten bieten Unternehmen 3D-Druck schon als Dienstleistung an. Von anderen Unternehmen werden 3D-Druck-Anlagen verkauft, so dass auch im Vertrieb oder als Techniker Personal benötigt wird, das sich mit der Technologie auskennt oder bereit ist, sich intensiv damit zu beschäftigen. Sucht man deutschlandweit, gibt man den Namen des Dienstleisters oder des Herstellers, bei dem man arbeiten möchte, in eine Suchmaschine ein. Ein kurzer Blick auf die Internetseite der Unternehmen genügt meist: In der Regel lassen sich da die gerade verfügbaren freien Stellen in der Firma finden. Derzeit ist die Anzahl der Angebote im Bereich 3D-Druck noch recht überschaubar.

Seit ein paar Wochen gibt es eine zusätzliche Möglichkeit, nach Arbeit im Bereich 3D-Druck zu suchen: Auf der Webseite „Jobs – 3D Printing“ lassen sich Stellenangebote zu 3D-Druck/Rapid Prototyping finden. Wer als Arbeitgeber eine Stelle anbieten möchte, kann das Angebot gegen eine Gebühr auf der Webseite einstellen. Es gibt bereits einige Angebote, und es werden mehr.

Was für Arbeit Suchende interessant ist: Es werden auf der Webseite Stellen in der ganzen Welt angeboten, die sich nach Veröffentlichungsdatum des Angebots geordnet abrufen lassen. Die Bandbreite der Möglichkeiten ist weit: So werden zum Beispiel Ingenieure und Software-Entwickler ebenso wie Designer, Programmierer und Vertriebsspezialisten gesucht – alle im Bereich 3D-Druck/Rapid Prototyping.

 

Hier der Link zu der Webseite: http://www.3d-printing-jobs.com/job-offers

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Petra Fastermann gründete 2010 in Düsseldorf die Firma Fasterpoly GmbH, welche 3D-Druck als Dienstleistung anbietet und außerdem selbst entwickelte Produkte unter der Marke Fasterpoly vertreibt. Im November 2011 wurde Petra Fastermann für ihr Start-up-Unternehmen mit dem Unternehmerinnenbrief NRW ausgezeichnet.

Im Juli 2012 veröffentlichte sie im Springer-Verlag ein Fachbuch zu 3D-Druck/Rapid Prototyping. Noch im selben Winter veröffentlichte sie mit “Die Macher der dritten industriellen Revolution: Das Maker Movement” ein weiteres Buch zum Thema. Ebenfalls bei Springer erschien 2014 das Buch “3D-Drucken”, eine leicht verständliche Erklärung der Technologie. Außerdem gibt es von der Autorin einige Bücher im Bereich Belletristik.

 

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