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3D-Druck auch für die Herstellung von Verpackungen interessant

Nicht nur Endprodukte kommen aus dem 3D-Drucker, sondern auch Verpackungen. Hauptabnehmer sind derzeit noch Kunden aus dem medizinischen Bereich, doch auch in anderen Branchen hat man die Vorteile für sich entdeckt. Interessant sind diese Verpackungen vor allem für die Hersteller von empfindlichen und zerbrechlichen Produkten. Der größte Pluspunkt ist sicherlich die maßgeschneiderte Fertigung, die mit anderen Technikern in dieser Qualität nur schwer zu erreichen ist.

Die Produktion einer Verpackung aus dem 3D-Drucker muss den Zeitraum zwischen Produktbestellung und –versendung nicht unbedingt vergrößern, denn die Entwicklung und Herstellung der Verpackung kann parallel zur Produktproduktion erfolgen. „Zunächst einmal ist es wichtig, die genauen Anforderungen an die Verpackung zu kennen”, erklärt Michael Bundschuh, Entwicklungsleiter bei Pack 2000, gegenüber devicemed.de. Gibt es beispielsweise nur eine oder mehrere Ausführungen eines Produkts? Oder soll das Verpacken vereinfacht oder beschleunigt werden? Wie empfindlich ist das Produkt und welche Besonderheiten bei der Lagerung und beim Transport spielen eine Rolle? Diese und noch andere Fragen müssen vorab geklärt werden, ehe es an die Entwicklung einer entsprechenden Verpackung geht. Denn von diesen Faktoren hängt schließlich ab, wie viel Zeit die Herstellung in Anspruch nimmt und welche Kosten zu erwarten sind. Bezahlt macht sich der 3D-Druck vor allem bei Serienproduktionen, denn liegen die endgültigen Daten für eine Verpackung einmal vor, ist die Herstellung kein Problem mehr.

(Foto: Paul-Georg Meister/pixelio.de)

Veröffentlicht am 21.08.2012 um 11:22