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3D-Druck: CAD-Daten für Fotoapparat frei erhältlich

Dank des Projekts Open Reflex des Entwicklers Leo Marius ist es jedermann möglich, eine funktionstüchtige analoge Fotokamera mit einem 3D-Drucker auszudrucken. Die Druckdaten sind frei im Internet erhältlich und stehen unter einer Creative-Commons-Lizenz (CC-By-SA).

Die gesamte Kamera besteht aus drei Teilen: der Kassette für den Film, dem Verschluss und dem Sucher. Diese drei Komponenten bestehen aus insgesamt 20 Einzelteilen, die entweder ausgedruckt oder per Lasercutter ausgeschnitten werden. Um die Kamera funktionstüchtig zusammensetzen zu können, werden außerdem ein Objektiv sowie mehrere Kleinteile wie zum Beispiel Schrauben benötigt.

Fotografiert wird mit einem handelsüblichen Kleinbildfilm. Großen Handlungsspielraum hat man bei den Aufnahmen allerdings nicht. Möglich ist lediglich eine Belichtungszeit von 1/60 Sekunde. Wie Entwickler Marius schreibt, ist der Apparat mit jedem Fotoobjektiv kompatibel. Für die Verwendung müsse lediglich ein entsprechender Bajonettverschluss ausgedruckt und angebaut werden.

Entwickler Marius hatte bereits vor zwei Jahren eine Lochkamera aus dem 3D-Drucker vorgestellt. Das aktuelle Projekt basiert auf diesem Gerät.

Zuletzt hatte der niederländische Designer Jasper van Loenen mit einer ebenfalls einsatzfähigen Drohne gezeigt, was mithilfe eines 3D-Druckers und viel Tüftelarbeit möglich ist.

Foto: Leo Marius/CC-By-SA

Veröffentlicht am 06.08.2013 um 7:57