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3D-Druck: Firmen bereiten sich auf Patent-Schlacht vor

 

Die immer weiter steigende Qualität des 3D-Drucks wird in den nächsten Jahren ein Problem für viele Firmen werden. Besonders in den USA bereiten sich Unternehmen und Gerichte bereits jetzt auf kommende Urheberrechts-Verfahren vor. Die US-Lizenzierungsfirma Intellectual Ventures hat sich nun einen Kopierschutz sichern lassen, mit dem das Anfertigen rechtswidriger Kopien mit 3D-Druckern und anderen Formen des Rapid Manufacturing verhindert werden soll, berichten mehrere Medien übereinstimmend.

Mit der Technik soll Einfluss darauf genommen werden, ob und wie Objekte anhand von digitalen Daten reproduziert werden können. Anhand eines Codes, der fest mit den Druckdaten (zum Beispiel CAD-Daten) verbunden ist, soll zum Beispiel bestimmt werden, wie häufig und mit welchem Material ein Objekt hergestellt werden darf – und ob es überhaupt hergestellt werden darf. Grundlage hierfür ist das digitale Rechtemanagement (DRM).

“Die Menschen akzeptieren langsam, dass der Zugang zu 3D-Druckern sehr leicht sein wird, und dass es möglich sein wird, damit viele verschiedene Dinge zu produzieren”, zitiert das Zeit-Magazin in seiner Online-Ausgabe den US-Wissenschaftsjournalisten Michael Weinberg: “Manche werden das kontrollieren wollen. Dieses Patent ist ein erster Versuch.”

Fachleute erwarten in den nächsten Jahren zahlreiche sowie grundlegende juristische Auseinandersetzungen um die Verwendung der Daten, wie es sie schon in der Film- und Musikindustrie gegeben hat.

Veröffentlicht am 17.10.2012 um 10:12