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3D-Druck: Haus aus Salz

Mit einem eigenen Verfahren hat das Unternehmen Emerging Objects eine Möglichkeit gefunden, eine ausgesprochen stabile Struktur zu einem unschlagbar günstigen Preis herzustellen. Das Verarbeitungsmaterial ist Salz und könnte beispielsweise bei der Innenarchitektur verwendet werden.

Zum Einsatz kommt ein 3D-Drucker, der eigentlich für das Verarbeiten von feinpulverigen Stoffen gedacht ist. Die große Stabilität kommt unter anderem durch eine Stütztechnik zustande, die die Struktur auch größere Belastungen aushalten lässt. Der aber wohl größte Vorteil gegenüber anderen Herstellungstechniken und -materialien ist der Preis: Laut Emerging Objects ist mit dem Verfahren eine Einsparung von rund 90 Prozent möglich. Das Material sieht im ausgedruckten Zustand aus wie feste Milch, berichtet das Onlineportal Gizmodo. Mögliche Einsatzbereiche sind Innenarchitektur-Bereiche wie zum Beispiel Trennwände oder Wandverkleidungen.

Eine ebenfalls kostengünstige Herstellungsmethode stelle zuletzt ein Unternehmen aus Italien vor, bei dem Marmorstaub mit einem 3D-Drucker verarbeitet wird.

Foto: Gizmodo / Emerging Objects

Veröffentlicht am 25.12.2013 um 9:05