SilverFast PrinTao - Professionelle Drucker Software

3D-Druck mit flüssigem Metall

Forscher der US-amerikanischen North Carolina University haben es geschafft, flüssiges Metall mit einem 3D-Drucker zu verarbeiten. Sie verwendeten dabei ein Gemisch aus 75 Prozent Gallium und 25 Prozent Indium. Der 3D-Drucker besteht aus einer computergesteuerten Nadel, die das Gemisch zu Skulpturen aufbaut.

Gearbeitet wird nicht mit Hitze: Die beiden Metalle sind auch bei Raumtemperatur flüssig und verfestigen sich erst durch Oxidation, sobald das Gemisch an die Luft gelangt. Somit ist es möglich, kleine Kugeln zu einem Gebilde zu verbinden. Mit dem Verfahren ist ein derart feines Arbeiten möglich, dass ein kompletter Ausdruck zum Beispiel auf einer Münze möglich ist.

Durch die Leitfähigkeit des Gemischs ist das Verfahren auch dazu geeignet, elektrische Kontakte miteinander zu verbinden. Denkbar ist somit die Erstellung kompletter Schaltkreise.

Ein ähnliches Verfahren wurde zuletzt bei der Herstellung einer Mini-Batterie vorgestellt.

 

Veröffentlicht am 18.07.2013 um 10:12