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3D-Druck mit Molekülen

An der TU Wien haben Forscher eine Technik entwickelt, mit der Moleküle in einem 3D-Substrat punktgenau positioniert werden können. Dabei besteht das Substrat aus einem wasserhaltigen Gel, auf dem sich fremde Moleküle gleichmäßig verteilen lassen. Mit einem Laserstrahl werden die Moleküle schließlich exakt positioniert.

Von der Methode, “3D Photografting” genannt, können Bereiche wie die Fotovoltaik oder die Chip-basierte Labortechnik profitieren. Möglich ist auch der Einsatz beim Bio-Engineering, also der künstlichen Erzeugung von biologischem Gewebe.

In der Vergangenheit machten die Wissenschaftler der TU Wien vor allem mit neuartigen 3D-Druckern auf sich aufmerksam, berichtet “Der Standard” aus Österreich. Die verwendeten Techniken erwiesen sich allerdings als ungenügend. “Dieser Ansatz ist ähnlich, da hier auch die gleiche experimentelle Ausrüstung benutzt wird”, sagt Aleksandr Ovsianikov vom Institut für Werkstoffwissenschaften der Online-Ausgabe der Zeitung. Es sei aber nicht so, dass eine Struktur von Grund auf neu aufgebaut wird, da ein solcher Ansatz unwirtschaftlich wäre. Die Forscher gehen von einem bestehenden dreidimensionalen Gerüst, dem 3D-Substrat, aus, dessen Eigenschaften sie in Kombination mit dem Laser gezielt nutzen, um genau an den gewünschten Stellen bestimmte Moleküle einzusetzen. Der Laser fungiert also als eine Art Platzanweiser für die Moleküle.

Veröffentlicht am 24.09.2012 um 8:11