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3D-Druck mit simuliertem Mondgestein gelungen

Es ist zwar noch kein tatsächliches Gestein vom Mond, doch die Beschaffenheit ist die gleiche: US-Forscher haben Objekte mit simuliertem Mondgestein als Verarbeitungsmaterial ausgedruckt und damit den Weg zur Produktion direkt auf dem Mond und auf dem Mars geebnet, berichtet pressetext.com. Das Gestein wurde vor der Verarbeitung eingeschmolzen, um es verwenden zu können. Künftig soll es möglich sein, dass Mars- und Mondmissionen auf den Planeten landen und mit dem dort vorhandenen Gestein benötigte Bauteile oder Werkzeuge herstellen. Sollte dieses gelingen, wäre dieses eine große Kostenersparnis, denn der Transport von Material ist in der Raumfahrt ausgesprochen teuer.

“Wir haben mit simuliertem Mondgestein gearbeitet, das die Nasa bereitgestellt hat”, erklärte Amit Bandyopadhyay, Professor an der School of Mechanical and Materials Engineering der Washington State University in dem Bericht. Die verwendete Mischung entspreche realem Oberflächengestein. Dennoch sei der erfolgreiche Test nur ein erster Schritt, so der Professor. In der Praxis werde es mehrere Variationen in der genauen Zusammensetzung von Mondgestein geben.

Bandyopadhyay hatte vor zwei Jahren den Auftrag von der Nasa für das Projekt bekommen. Zentraler Punkt der Forschung ist das Einschmelzen des Oberflächengesteins, um es als Material für den 3D-Drucker zu verwenden.

Foto: Alexander Hauk / bayern-nachrichten.de  / pixelio.de

Veröffentlicht am 04.12.2012 um 9:50