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3D-Druck: Nokia ermutigt Kunden zum Ausdrucken von Handyhüllen

Der finnische Handy-Hersteller Nokia ermöglicht seinen Kunden, Smartphone-Hüllen mithilfe eines 3D-Druckers selbst auszudrucken. Nokia veröffentlichte für sein Modell Lumia 820 ein 3D-Template, die genauen Abmessungen sowie eine Anleitung für die Umsetzung.

Die Finnen wagen sich mit diesem Schritt auf neues Terrain, denn bislang gibt es keinen großen Hersteller, der diese Daten für eine Eigenproduktion freigegeben hat. Bei den Handyhüllen hat Nokia schon früher Pionierarbeit geleistet: Die Finnen waren der erste Hersteller, der auswechselbare Hüllen zur Personalisierung der Geräte anbot.

Nokia-Manager: “Fortsetzung der industriellen Revolution”

Marketing-Manager John Kneeland zeigt sich in einem Blogbeitrag begeistert von den Möglichkeiten des 3D-Drucks: “Meine persönliche Ansicht ist, dass der Hype gerechtfertigt ist und 3D-Druck eine ganz große Sache wird. Ich glaube nicht, dass ich übertreibe, wenn ich es die Fortsetzung der industriellen Revolution nenne.” Bis zum Durchbruch werde allerdings noch Zeit vergehen, so Kneeland, und zwar mehr, als viele Leute glauben.

Die Veröffentlichung bzw. Verbreitung von CAD-Daten und weiteren Informationen, die zur Reproduktion via 3D-Druck beitragen, ist in der Wirtschaft und unter Juristen stark umstritten. Um die Daten, die zum Teil bereits jetzt im Internet kursieren, wird ein juristischer Kampf erwartet wie ihn bereits Musik- und Filmindustrie erlebt haben.

Den Link zum Nokia-Template finden Sie hier.

 

Veröffentlicht am 24.01.2013 um 6:45