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3D-Druck: Software soll Ausdrucke von Waffen verhindern

Der vielseitige Einsatz von 3D-Druckern macht zunehmend der Polizei zu schaffen. Wie auf eine sogenannte Kleine Anfrage der Linken Bundestagsfraktion mitgeteilt wurde, beschäftigt sich das Bundeskriminalamt mit dem Thema Handfeuerwaffen aus dem 3D-Drucker. Das größte Problem ist das Material: Da die Waffen mitunter ohne ein einziges Metallstück auskommen, sind diese von den Metalldetektoren zum Beispiel am Flughafen nicht aufzuspüren.

Im Internet gibt es inzwischen Anleitungen für die Herstellung solcher Waffen. Theoretisch ist also jeder in der Lage, der einen hochwertigen 3D-Drucker besitzt, eine funktionstüchtige Waffe herzustellen.

Software erkennt Bauteile

Eine Lösung für das Problem kommt womöglich aus Dänemark: Das dänische Unternehmen “Create it Real” hat eine Software entwickelt, die den 3D-Druck unterbricht, sobald das System feststellt, dass die zu druckende Bauform Bestandteil einer Waffe sein könnte. Mit dem Programm sollen zunächst Kinder am Ausdruck gehindert werden. Ob die Software allerdings auch Erwachsene zuverlässig am Ausdruck hindert, wird angezweifelt. Eine geringfügige Änderung der so genannten CAD-Daten könnte das System bereits umgehen.

Nach einem Bericht von Welt online tüfteln Kriminaltechniker des BKA derzeit selbst an Waffen, die mit 3D-Druckern hergestellt werden können, um herauszufinden, wie man die Teile auch ohne einen Metalldetektor entdecken kann.

Foto: Birgit Lieske  / pixelio.de

Veröffentlicht am 12.08.2013 um 8:49