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3D-Druck: Software “zerlegt” Objekte für bessere Ausdrucke

Ein Forscherteam der Princeton University (New Jersey) hat eine Software entwickelt, die Objekte, die mit einem 3D-Drucker hergestellt werden sollen, virtuell in mehrere Teile zerlegt. Die Teile werden einzeln ausgedruckt und anschließend zum Objekt wieder zusammengefügt. Die Fertigung in einzelnen Teilen verbessert in Einzelfällen nicht nur die Stabilität der Endprodukte, sondern ermöglicht auch die Herstellung von größeren Objekten, die im ganzen Stück für einen Drucker zu groß sind.

Die Software versucht nach Angaben von Forschungsleiter Linjie Luo die Anzahl der Einzelteile so gering wie möglich zu halten. Neben der Stabilität steht auch die einfache Zusammensetzung im Vordergrund, weswegen das Programm auch entsprechende Steckverbindungen (mit Stiften und passenden Löchern) mit einberechnet und ausdrucken lässt.

Das Forscherteam sieht bei der Software noch Verbesserungspotential. Unter anderem ist noch nicht entschieden, wie viel Einfluss der Nutzer bei der endgültigen Version auf die genaue Unterteilung haben soll.

Foto: princeton.edu / L. Luo

Veröffentlicht am 10.12.2012 um 12:01