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3D-Druck: Wissenschaftlerin entwickelt Material für Akku-Herstellung

Eine Forscherin der US-Eliteuniversität Harvard hat ein Druckmaterial für 3D-Drucker entwickelt, mit dem die Herstellung von Miniatur-Akkus möglich ist. In der so genannten funktionalen Tinte sind Nanopartikel gelöst, aus denen Anoden und Kathoden sowie ganze Drähte und sogar Antennen aufgebaut werden können, berichtet golem.de unter Berufung auf das Wissenschaftsmagazin Technology Review. Der ausgedruckte Akku ist winzig und misst gerade einmal einen Quadratmillimeter. Die Akkus könnten beispielsweise in der Medizin zum Einsatz kommen.

Für die Verarbeitung der Tinte ist ein besonderer Aufbau des Druckers nötig. Da die Tinte unter natürlichen Bedingungen vergleichsweise fest ist, wird die Tinte unter hohem Druck auf die Arbeitsfläche gepresst. Für ein schnelles Arbeiten kommen mehreren Druckdüsen zum Einsatz. Die Leistungsfähigkeit entspreche denen eines herkömmlichen Akkus dieser Größe, so die Forscherin. Das Besondere sei vielmehr die Herstellungstechnik.

Ein Team an der Harvard-Uni hatte zuvor bereits eine vergleichbare Technik zur Herstellung von Miniatur-Batterien vorgestellt.

 

Veröffentlicht am 03.12.2013 um 11:40