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3D-Drucker für Mahlzeiten soll Markt aufmischen

Die Einsatzbereiche für 3D-Drucker scheinen unbegrenzt. Einen ersten ernstzunehmenden Versuch, mit der Technik Lebensmittel herzustellen, wird von der spanischen Firma Natural Machines vorgestellt. Mit dem Gerät Foodini sollen komplette Mahlzeiten “ausgedruckt” bzw. aufgeschichtet werden können. Foodini ist für den privaten Gebrauch gedacht und soll beispielsweise Ravioli, Pizza, Obst- und Gemüsegerichte oder auch Süßspeisen herstellen können.

Das Druckmaterial soll dem Gerät über Kapseln zugeführt werden, die vom Nutzer nach Belieben eingesetzt werden können. Somit hat der Nutzer nicht nur die Wahl zwischen vielen unterschiedlichen Gerichten, sondern kann auch frische Mahlzeiten produzieren. Künftig sollen Rezepte online zur Verfügung stehen, die direkt an den Drucker geschickt werden, der den Auftrag dann entsprechend ausführt. Die befüllten Kapseln werden beim Verkaufsstart allerdings nur in begrenztem Maße zur Verfügung stehen.

Auslieferung für Januar 2015 geplant

Die Produktion des Druckers soll mit einer Crowdfunding-Aktion finanziert werden. Das Ziel sind 100.000 US-Dollar, zu denen derzeit allerdings noch gut die Hälfte fehlt. Die Aktion endet am 25. April 2014. Wer bei der Finanzierung hilft, bekommt den Drucker bei Produktionsstart für 999 US-Dollar (zuzüglich 50 Dollar für den Versand). Der reguläre Verkaufspreis soll bei rund 1.300 Dollar liegen. Bei erfolgreicher Finanzierung sollen die ersten Geräte im Januar 2015 ausgeliefert werden.

Mit Lebensmitteln und 3D-Druck experimentiert derzeit auch der italienische Pasta-Hersteller Barilla. Hier geht es allerdings um Geräte, die Rohmaterialien herstellen, um den gesamten Herstellungsprozess zu erleichtern. Die Geräte sind also nicht für Endverbraucher gedacht.

Foto: via Kickstarter

Veröffentlicht am 31.03.2014 um 10:36