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3D-Modelle: Software erkennt und verbessert Schwachstellen

Die digitalen Vorlagen für 3D-Ausdrucke sind für die Umsetzung mitunter nicht ideal. Bei nicht wenigen Modellen gibt es besonders statische Probleme, die vorab nur schwer erkannt werden können. Für dieses Problem haben Entwickler der US-Universität Purdue (West Lafayette/Indiana) eine Software entwickelt, die strukturelle Probleme erkennt und zugleich Verbesserungsvorschläge macht und auch umsetzt.

Um die Schwachstellen zu erkennen, berücksichtigt die Software zahlreiche Faktoren, wie zum Beispiel Gewicht und Erdanziehungskraft. Mögliche “Problemzonen” der Modelle werden durch eine partielle Verstärkung des Materials oder auch durch stützende Elemente, wie zum Beispiel einer zusätzlichen Stütze, behoben, wie ein Video zeigt. Stützende Elemente werden automatisch dort angebracht, wo sie optisch am wenigsten auffallen. Die Software ist zudem in der Lage, nicht benötigtes Material einzusparen. Dadurch wird nicht nur das Gewicht verringert, sondern auch Regionen des Modells entlastet, die statisch ein Problem darstellen.

Die Software ist das Ergebnis einer Universitätsforschung und noch nicht marktreif. Die Methode habe aber durchaus das Potential, sich auf dem Markt für 3D-Druck durchzusetzen, so die Forschungsleiter.

(Foto: O. Fischer/pixelio.de)

 

Veröffentlicht am 31.08.2012 um 8:36