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Smartphone-Entwicklung: Google kooperiert mit 3D-Druck-Unternehmen

Google und sein Tochter-Unternehmen Motorola machen auf dem Weg zum Baukasten-Smartphone den nächsten Schritt. Das Projekt wird künftig in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen 3D Systems vorangetrieben, das für die Serienherstellung des Geräts optimale 3D-Druck-Techniken entwickeln und die “Fabrik der Zukunft” (Google) bauen soll. Aus dem Drucker sollen künftig “leitende und funktionale Materialien” für das Smartphone kommen, also nicht nur das Gehäuse, sondern auch komplette Module.

Austausch einzelner Module ohne Werkzeug

Das Baukasten-Smartphone befindet sich noch in einem frühen Entwicklungsstadium und trägt den Namen Ara. Nach dem grundlegenden Prinzip soll das Gerät aus einzelnen Steck-Modulen bestehen, die vom User ohne Werkzeug und nach Belieben gewechselt werden können. Damit soll es beispielsweise möglich sein, die Kamera durch ein besseres Modell auszutauschen oder ein neues Display zu verwenden. Neben Kamera und Display sollen beispielsweise auch Prozessor, Tastatur und Sensoren austauschbar sein. Das Wechseln der einzelnen Module soll durch einen Steck-Mechanismus ermöglicht werden.

Google hatte sich das Patent von einer israelischen Firma gesichert, die an der Umsetzung des Konzepts gescheitert war, berichtet Spiegel online. Ein vergleichbares Konzept hatte ein niederländischer Designer vorgestellt, der mit seiner Designstudie demonstrieren wollte, dass die Abfall-Reduzierung bei Smartphones auf ein Minimum reduzierbar ist. Ein defekter Akku oder ein zerkratztes Display kann hierbei ausgetauscht werden, so dass die übrigen Teile des Geräts weiter verwendet werden können.

Foto: Motorola (Screenshot 3d-print-news.de)

Veröffentlicht am 28.11.2013 um 10:24