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Architekten wollen kompletten Raum mit 3D-Drucker gestalten

Die Architekten Michael Hansmeyer und Benjamin Dillenburger wollen mithilfe eines 3D-Druckers einen vollständigen Raum ausdrucken. Zur Vorbereitung und zu Demonstrationszwecken wurde bereits ein Modell im Maßstab 1:3 in der Größe 1,2 x 1,15 x 06 Meter ausgedruckt. Das Gesamtgewicht des Modells beträgt 350 Kilogramm. Gedruckt wurde mit einer Auflösung von 0,14 Millimetern, das Material ist für 3D-Drucker optimierter Sandstein. Das Projekt mit dem Namen “Digital Grotesque” wurde bereits auf der Swiss Art Basel präsentiert.

Von der Zellteilung inspiriert

Die beiden Architekten beschäftigen sich mit den grundsätzlichen Möglichkeiten des 3D-Drucks: “Inspiriert von natürlichen Prozessen der Zellteilung, entwickeln wir einen Differenzierungsalgorithmus”, so das offizielle Statement. “Dieser untereilt und transformiert iterativ [Anmerk. d. Red.: wiederholt] die einfache Ausgangsgeometrie eines Kubus. So erwächst trotz einfacher Regeln eine komplexe Formenwelt auf verschiedenen Maßstäben: zwischen Ornament und Struktur, zwischen Ordnung und Chaos, fremd und doch vertraut: eine digitale Groteske.”

Digital Grotesque – 日本語 (Japanese) from Digital Grotesque on Vimeo.

Sandstein als Verarbeitungsmaterial für den 3D-Drucker wurde zuletzt auf der Fabcon 2013 in Erfurt vorgestellt.

 

Veröffentlicht am 20.06.2013 um 9:52