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Internetriese Amazon springt auf den 3D-Druck-Trend auf

Die beliebte US-Verkaufsplattform Amazon bleibt am Puls der Zeit: Sie bietet nun Objekte aus dem 3D-Drucker an – Einzelstücke, welche komplett individualisierbar sind. Damit wird die Produktpalette, derzeit zumindest nur in den USA, erweitert, so das Unternehmen in einer veröffentlichten Pressemitteilung.

Die Kundennachfrage ist da

Der 3D-Druck wächst nun immer weiter in private Gefilde: Nutzer, die sich für Produkte aus dem 3D-Drucker interessieren, können ab sofort unter www.amazon.com/3dp 200 Vorlagen aus dem Hightech-Gerät finden. Aus diesen kann das gewünschte Objekt gewählt und anschließend per Auftrag gedruckt werden. Viele Produkte, außer Waffen, sind hierbei zu erwerben: Schmuck, Schlüsselanhänger, aber auch kleine Dekofiguren lassen Unikat-Fanherzen höher schlagen. Und damit noch nicht genug: Amazon möchte seinen Kunden zusätzlich das Print-on-Demand-Konzept näherbringen. Das bedeutet: Eine Vielzahl dieser Stücke können auf Wunsch hin personalisiert werden – in Farbe, Form, aber auch mit unterschiedlichen Aufdrucken. Dabei verlässt man sich allerdings nicht auf Amazon-Mitarbeiter, sondern setzt auf den eigens dafür eingerichteten Editor. Damit wird das Stück aus dem 3D-Drucker nochmals an einen selbst angeeignet. Allerdings wird man, wie gesagt, bei der Wahl des zu druckenden Objekts, etwas durch die angebotenen Vorlagen eingeschränkt. Zudem bewegt sich das Angebot in der Größenordnung der oben genannten Stücke – diese fallen eher klein aus.

Die ausgedruckten Produkte kommen allerdings nicht von Amazon selbst. Das Unternehmen leitet die Aufträge weiter an 3D-Druckerein wie Mixee Labs oder Sculpteo. Derzeit ist es nur den Amerikanern vorbehalten, über Amazon ganz spezielle Geschenke via 3D-Druck zu erwerben. Hat der Shop allerdings Erfolg, könnte Amazon sein Angebot auch nach Europa ausweiten.

Der erste 3D-Drucker Hersteller aus Pakistan ist auf dem Markt

Es ist nicht verwunderlich – kennt man die internen Streitigkeiten – dass Pakistan auf dem Sektor des 3D-Drucks nachzieht. Indien, der „Erzfeind“ in direkter Nachbarschaft, präsentierte bereits die Geräte „Julia“, „Brahma 3“ und „Pramaan“. Nun möchte Pakistan mit dem ersten Unternehmen für 3D-Drucker nachziehen.

Neu gegründet, auf Erfolg ausgelegt

Bereits 2012 formierte sich SoftOnix, ein Dienstleister für den 3D-Druck. Ein Jahr später war die Auftragslage derart gut, dass man beschloss, eine weitere Firma ins Leben zu rufen. Da der Markt der 3D-Drucker den der normalen Dienstleistungen des Unternehmens (Online, Marketing, Print Marketing, Web Design) um ein Vielfaches überschritt, spezialisiert sich „Xplorer 3D“ seit März 2014 auf 3D-Drucker. Drei verschiedene Modelle können von dieser Firma derzeit (Stand Juli 2014) erworben werden:

- Xplorer 3D BASIC: Das Gerät kostet rund 485 Euro, ist mit einer Auflösung von 100 Microns ausgestattet und besitzt die Maße von 20 x 20 x 20 Zentimetern. Dieser 3D-Drucker kommt nicht direkt aus der eigenen Entwicklungsschmiede von „Xplorer 3D“. Es handelt sich hierbei um ein RepRap (Replicating Rapid-Prototyper) – Design, hergestellt von der chinesischen Marke Aurora.

- Xplorer 3D CORE: Dieser Drucker ähnelt dem BASIC-Modell und wird auch unter dem Namen „Hanbot“ angeboten. Er kostet allerdings doppelt so viel und liegt damit bei ca. 1010 Euro. Im Aufbau greift man auch hierbei auf RepRap zurück.

- Xplorer 3D PRO: Der bereits fertig konstruierte 3D-Drucker setzt sich mit 1460 Euro an die Spitze der Preisskala. Die Maße entsprechen den beiden anderen Angeboten von „Xplorer 3D“.

3D-Druck-Figuren erstellen und verkaufen lassen: Firma Hasbro macht es möglich

Das neueste Projekt des Spielwarenherstellers Hasbro zielt auf Interaktion ab: Auf der Website SuperFanArt.com können sich User als Künstler bewerben, um „My Little Pony“ – Figuren zu kreieren.

Auf besondere Weise in Kontakt mit den Käufern treten

Derzeit kann man auf der eigens erstellten Plattform lediglich einige Spielpferde kaufen. Diese wurden von extra engagierten Designern entworfen – unter shapeways.com ist es Interessenten möglich, diese zu bestellen. Sie werden per 3D-Druck hergestellt und dann verschickt. Zwischen 25 und 95 US-Dollar kostet eine Figur derzeit.

Das Unternehmen will nun ein weiteres Feature einführen: Kunden sollen ihre eigene Figur designen können. Aus bis zu 900 Vorlagen darf hierfür gewählt werden. Dabei ist es nicht nur möglich, die Figuren in Auftrag zu geben, sondern sie direkt über die Website zu vertreiben. Derzeit möchte man diese Besonderheit nur für die Marke „My Little Pony“ an den Mann bringen. Ob weitere Produkte aus dem Hause Hasbro nachziehen (möglich wären unter anderem Stars Wars-Miniaturen oder bekannte Gesichter aus der Sesamstraße), ist derzeit noch nicht bekannt. In jedem Fall will das Unternehmen die Geschäftsidee ausbreiten.

Nicht jeder ist begeistert

So genial dieser Einfall im ersten Moment klingen mag: Experten warnen vor dem einfa
chen Erlauben des Kopierens. Jeder Laie kann auf geschützte Produkte zurückgreifen und diese unter seinem Namen verkaufen. In wieweit hier das Urheberrecht verletzt wird, bleibt abzuwarten. Ganz frei sind die Hobbykünstler aber ohnehin nicht: Hasbro behält sich das Recht vor, bestimmte selbstgestaltete Figuren nicht zu veröffentlichen.

Eiscreme aus dem 3D-Drucker

Studenten des Massachusetts Institute of Technology (MIT) sind auf den Trend 3D-Druck aufgesprungen und haben sich, passend zu den heißen Sommertemperaturen, an das Erstellen von Eis gewagt. Im Rahmen eines Projekts der Universität wurde eine herkömmliche Eismaschine in einen 3D-Drucker aus dem Hause Solidoodle integriert: Heraus kam leckeres Eis in den unterschiedlichsten Formen, die jeden ansprechen.

Eine Herausforderung, die sich lohnt

Anders als bei Spielzeug oder bereits aus 3D-Druckern entstandenen Lebensmitteln hat die Herstellung von Eis einen Haken, und das ist die Konsistenz. Im Laufe der Entstehungszeit kamen weitere Hürden wie das perfekte Entnehmen aus der Form und hinzu. Dennoch ließen sich die drei Entwickler Kyle Hounsell, Kristine Bunker und David Donghyun Kim nicht entmutigen. Ihr Ziel war nämlich nicht nur Eis aufzubereiten und dies in besonders spektakulären und nie dagewesenen Designs. Kinder, die bekanntlich besonders affin für die leckere Spezialität sind, sollen so für die neuartige 3D-Print-Technologie begeistert werden.

Mithilfe von Vanilleeis in Schwanenform oder einer Schokomasse als Stern wollen die drei Studenten Aufmerksamkeit erregen. Im Moment gibt es aber keine Pläne, die Maschine in einer Weise kommerziell zu nutzen. Bisher dauert das Formieren einer Kugel rund 15 Minuten – und ist allein schon aufgrund dieser Geschwindigkeit alles andere als reif für den Markt.

Neben den aufwendigen technischen Gerätschaften rund um Drucker und Eismaschine, müssten Hounsell, Bunker und Kim auch auf physikalische Besonderheiten wie die unterschiedlichen Temperaturen achtgeben. Die Tülle der Eiscreme muss bei ca. -8 bis -7 Grad liegen, denn Eis schmilzt ab einer Temperatur um -6 Grad.

Funktionierende Blutgefäße via 3D-Drucker

Kleine Gewebeteile für den menschlichen Körper waren bisher kein Problem für den 3D-Drucker. Nun haben Wissenschaftler den Durchbruch geschafft und Blutgefäße aus dem High-Tech-Gerät erschaffen. Dies kann sich als langfristige, lebensrettende Lösung in der Transplantationsmedizin erweisen.

Neue Perspektiven eröffnen

Aus dem 3D-Drucker kannte man bisher aus medizinischer Sicht vor allem Körperteile des Menschen. Das Problem dabei war, dass diese kein Blut oder Nährstoffe führten, denn es gab zwar Organe, aber keine ausgereifte Gefäßversorgung. Ohne diese kann kein Sauerstoff transportiert werden und die wertvollen, gedruckten Organe würden absterben. Die nun erschaffenen Blutgefäße sorgen zugleich für eine sehr viel bessere Zelldifferenzierung und für deren Wachstum.

Diesen durchschlagenden Erfolg kann jetzt ein Forscher-Team, zusammengesetzt aus Experten der Universitäten Sydney, Harvard, MIT und Stanford, feiern. „Stellen Sie sich vor, Sie könnten in ein Krankenhaus gehen und ein vollständig gedrucktes Organ haben. Mit allen Zellen, Proteinen und Blutgefäßen an der richtigen Stelle. Und das einfach, indem man den „Druck“-Knopf am Computerbildschirm drückt“, so Techcrunch Dr. Luiz Bertassoni von der Universität von Sydney.

Um dies zu erreichen, druckten die Experten zunächst ein Gefäßskelett aus. Dies stellte die äußerst komplexe Struktur eines Organs dar. Anschließend wuchsen daran menschliche Zellen, die mit Licht ausgehärtet wurden. Nachdem diese stabil genug waren, wurden sie abgenommen. Übrig blieb ein äußerst dichtes Netz an humanen Endothelzellen. Innerhalb von nur einer Woche organisierten sich diese zu stabilen Kapillaren.

Diese Innovation kann in Zukunft Personen, die auf ein Spenderorgan warten, das Leben retten – der Bedarf ist nach wie vor sehr viel höher als das Angebot, und das weltweit.

Großer Erfolg, schlechte Verkaufszahlen: Man wartet beim Absatz der 3D-Drucker immer noch auf den Durchbruch

Denkt man an den 3D-Druck, fallen einem neben innovativen Ideen und bahnbrechenden Neuerungen auch die hohen Kosten für die Anschaffung eines solchen Geräts ein. Wie die Marktbeobachter von Canalys feststellten, wurden im ersten Quartal im Jahr 2014 lediglich 28.600 Printer an den Mann gebracht – und das weltweit. Diese Verkaufszahlen werten die Analysten jedoch als Erfolg, der auch dem Crowdfunding zu verdanken sei. Durch diese wird der Markt des 3D-Drucks für Konsumenten zugänglich gemacht.

Tendenz steigend

Der Hauptmarkt für 3D-Drucker liegt nach wie vor bei den Geschäftskunden wie großen Konzernen oder Firmen. Dennoch ziehen auch immer mehr Privatkunden nach. Laut des Marktforschungsunternehmens liegt der Umsatz in diesem Bereich bereits bei 46 Prozent – 2013 waren es noch 43 Prozent. „Die zunehmend konkurrenzfähigen Preise der Geräte ermöglichen lokale und passgenaue Produktion”, erklärt Canalys-Analyst Tim Shepherd. Seine Zukunftsprognose: Die Preise für 3D-Drucker werden fallen, die Technik hingegen verbessert sich stetig. Somit kommt man den Endverbrauchern im privaten Bereich entgegen. Die Konkurrenz wird das Geschäft ebenso beleben. Etablierte Marken wie Stratasys und Makerbot müssen versuchen, mit Start-Ups mithalten zu können. Plattformen wie Kickstarter oder Indiegogo würden ebenfalls bei der Verbreitung der Technologie helfen. Die auf den Seiten aufgeführten Projekte seien besonders spektakulär und würden die Aufmerksamkeit der Nutzer auf sich ziehen. Außerdem gibt es immer neue 3D-Druck-Software und erweiterte Standards der Geräte.

Laut Canalys entfällt jedoch lediglich ein Prozent des Marktes auf Premium-Systeme, die über 100.000 Dollar liegen. So rechnet man auch damit, dass exklusive Modelle weiterhin wenig verkauft werden.

Gameboy Marke Eigenbau? Der 3D-Druck macht es möglich

Der Gameboy entstand vor 25 Jahren und gilt bis heute als absolutes Kultobjekt. Der japanische Elektronikhersteller brachte unter anderem den Spielen „Tetris“ und „Super Mario“ einen weltweiten und durchschlagenden Erfolg. Diese wurden auf der kleinen handlichen Konsole gespielt. Produziert wird der Gameboy heute natürlich nicht mehr, als Second-Hand-Artikel gilt er jedoch immer noch als beliebtes Sammelobjekt und erzielt teils hohe Preise. Ein Revival erlebt das Gerät nun mithilfe des 3D-Drucks.

Einfach selbst herstellen

Man benötigt lediglich etwas handwerkliches Geschick, einen Raspberry Pi, einen alten NES-Controller sowie einen 3D-Drucker – und schon kann man das Schmuckstück von damals einfach selbst herstellen. Der Nachbau nennt sich „PIGRRL“ und sieht am Ende aus wie der originale Gameboy mit dem typischen Layout: Ein Steuerkreuz sowie die Tasten A, B, Start und Select. Das herkömmliche „Dot Matrix“ – Display hat ausgedient, der Gameboy im Eigenbau besitzt einen 2,8-Zoll-Touchscreen. Ebenso entfallen der Kontrastregler und die Cartridges (anstelle dieser werden Emulgatoren eingesetzt, deshalb gibt es an den Seiten auch keinen Einschub mehr wie in der originalen Version).

Aus technischen Gründen ist das Gehäuse aus dem 3D-Drucker aus zwei Teilen hergestellt. Diese werden in einem Stück gefertigt und anschließend zusammengesetzt. Etwas Verständnis und Wissen für die Materie sollte man allerdings mitbringen, denn ohne einen richtig gesteckten Schaltkreis funktioniert das Gerät am Ende nicht. Eine 2200-mAh-Batterie bringt die nötige Energie. Insgesamt belaufen sich die Materialkosten auf gut 85 Euro – für passionierte Bastler und Menschen mit nostalgischer Ader kann man das als Schnäppchen bezeichnen.

Der 3D-Druck kann italienische Kleinunternehmen retten

Die Insel Murano vor Venedig ist für ihre Glasbläserkunst bekannt. Derzeit läuft das Geschäft allerdings schleppend, die Konkurrenz ist groß, viele Familienunternehmen sind zerstritten. Die teure und aufwendige Arbeit wird immer weniger wertgeschätzt – viele Betriebe stehen vor dem Aus. Wenn da nicht der 3D-Druck wäre. Die alteingesessene Glasbläserei Salviati zum Beispiel setzt auf moderne Designs, die durch die neue Technik realisiert werden.

Altes und Neues verbinden

Im Betrieb wollte man das Handwerk revolutionieren. Deshalb wurde versucht, unterschiedliche Materialien kunstvoll zu verschmelzen, was bisher enorm erfolgreich ausfällt. Bereits Ende der 80er-Jahre wurde beschlossen, den 3D-Druck zukünftig als Kerngeschäft in den Betrieb zu nehmen. Mittlerweile produziert das Unternehmen HSL, welches seit 2013 mit der Glasbläserei Salviati zusammenarbeitet, auch Schmuck, Lampen und Designobjekte – alles gedruckte Artikel. Mittlerweile kann man dadurch auf einen Jahresumsatz von sechs Millionen Euro blicken. Wie der Geschäftsführer von HSL, Ignazio Pomini, feststellt, sind die Vorbehalte bei vielen Firmen gegenüber 3D-Druckern nach wie vor vorhanden. Dennoch möchte er an der Technologie festhalten und immer mehr Partner finden. Bisher sei eine Schreinerei in Südtirol in fester Kooperation, ebenso signalisierten Leder- und Keramikindustrien ihr Interesse.

Mit der 3D-Technik könnten in Italien kleine und mittelständische Unternehmen unterstützt werden. Diese bilden das Rückgrat der Wirtschaft. Das Problem dabei ist, dass das Geld fehlt, um in die Forschung zu investieren. Mithilfe des 3D-Drucks ließen sich kostengünstig Prototypen sowie maßgeschneiderte Objekte herstellen. Ebenso wird der Weg für neue Materialien geebnet. Dabei soll die alte Fertigungskunst nicht verlorengehen, sondern sich mit der Generation Druck verknüpfen.

Der 3D-Druck 2.0 via Stift

Zwar sind Artikel aus dem 3D-Drucker immer noch Nischenprodukte, in Kennerkreisen wird die neue Technik aber für unabdingbar erklärt und immer weiterentwickelt. So hat Indiego einen Stift namens CreoPop auf den Markt gebracht, der mit UV-Licht arbeitet. Statt mit Blei, Farbe oder heißen Plastikfäden erschafft man dreidimensionale Kunstwerke rein durch Aushärten. Es soll unterschiedliche „Tinten“ geben, sodass das fertige 3D-Objekt auch originalgetreu aussieht. Bereits 2013 wurde der erste Typ dieses Stifts mit dem Namen „3Doodler“ vorgestellt.

Eine günstige Anschaffung für den großen Effekt

Wer es sich nicht leisten kann, einen 3D-Drucker für zuhause anzuschaffen, kann nun mit dem Stift üben. Der Vorreiter Wobble Works druckt Objekte mit erhitztem Plastik aus. Dieses kühlt nach kürzester Zeit wieder ab und härtet anschließend aus – und das ganz ohne aufwendige Software am Computer. Indiego möchte die Konkurrenz dahingehend ausstechen, als dass keine heiße Spitze benutzt wird. Die Erfinder sind sich aus diesem Grund sicher, dass ihr Stift im Vergleich sicherer für Kinderhände sei. Jedoch sollte der CreoPop nicht ohne Aufsicht und vorheriger Anleitung benutzt werden – und UV-Licht ist ein ebenfalls nicht zu unterschätzender Faktor.

Indiego verspricht neben der Einfachheit auch unterschiedliche Materialeigenschaften wie Biegsamkeit oder eine besonders hohe Leitfähigkeit. Vor dem Kauf sollte man sich bewusst sein, dass der Tintennachschub immer vom Hersteller kommen muss, denn diese ist in speziellen Patronen abgefüllt – 3Doodler setzt hingegen auf preiswertere Standard-Plastikfäden.

Beide Produkte haben ihre Vor- und Nachteile, dennoch ist die Weiterentwicklung faszinierend. Ab Februar 2015 ist der Creopop erhältlich.

Teile für Flugzeuge nun auch aus dem 3D-Drucker

Der 3D-Druck schreitet immer weiter voran. Nun haben sich Forscher des Airbus-Werks in Hamburg an Flugzeugteile aus der Druckmaschine gewagt. Vor allem die große Zahl an Vorteilen gegenüber herkömmlichen Baustücken hat das Unternehmen dazu bewogen, seine Produktion, derzeit für das Großraumflugzeug A350, zu ändern.

Schneller, billiger, einfacher – das kann der 3D-Drucker in der Luftfahrtindustrie erreichen

Im Airbus-Zentrum in der Hansestadt ist man sicher, dass man bis zu 70 % Zeitersparnis hat, wenn die einzelnen Stücke gedruckt werden. Sogar ganze 80 % weniger Kosten ergeben sich aus dieser Fertigungsweise. Peter Sander, der zuständige Ansprechpartner für die Zukunftstechnologien bei Airbus, steht voll und ganz hinter dem 3D-Druck für Flugzeuge. Er sieht dabei vor allem die Effektivität. Mit dem Druck könne man Winkel verändern und Ausrichtungen neu justieren. Damit ergeben sich, je nach Werksstück, weniger Teile, was eine Gewichtsreduktion zur Folge hat. In der Abteilung für Syste

mintegration ist dieser Effekt besonders wichtig. Je weniger das gesamte Flugzeug am Ende wiegt, desto höher sind die Einsparungen für Treibstoffe. Damit können Flugzeugbauer und Airlines ihren Ertrag maximieren.

Die Modelle selbst werden am Computer hergestellt und nach den jeweiligen Vorgaben genau angepasst. Als Material verwendet man Plastikelemente und Kunststofffäden. Es entsteht eine Vorlage, die dann in 3D ausgedruckt wird.

Im Unternehmen rechnet man damit, dass bereits im Jahr 2016 die ersten Airbusse, die 3D-Druck gefertigte Teile integriert haben, in die Luft steigen werden. Danach soll die Druck-Produktion in den Mittelpunkt gestellt
werden und nicht mehr nur die Ausnahme darstellen.

Bilder: 691359_web_R_by_Ingo Büsing_pixelio.de