SilverFast PrinTao - Professionelle Drucker Software

Dank 3D-Druck: IBM präsentiert kleinstes Magazincover der Welt

Winzig ist noch untertrieben: IBM hat mit einem 3D-Drucker ein dermaßen kleines Abbild eines Magazincovers erstellt, dass rund 2000 Exemplare davon auf einem Salzkorn Platz haben würden, berichtet das Online-Portal Engadget. Selbst mit einem herkömmlichen Mikroskop dürfte es schwerlich möglich sein, das Cover als solches zu identifizieren.

IBM nutzte bei der Herstellung ein neues Verfahren, bei dem ein Meißel in mikroskopischer Größe über eine Polymer-Oberfläche geführt wird. Dabei verdampft der Meißel gezielt Bereiche des Materials in verschiedenen Tiefen, so dass eine dreidimensionale Oberflächenstruktur entsteht, die schließlich das 3D-Bild darstellt. Eine farbige Darstellung ist somit allerdings nicht möglich, das Cover ist entsprechend des Ausgangsmaterials in verschiedenen Graustufen dargestellt.

Wie das Unternehmen mitteilt, könnte das Verfahren beispielsweise bei der Herstellung von elektrischen Bauteilen in Nano-Größe oder auch von nahezu unsichtbaren Sicherheitssigeln verwendet werden. Denkbar sei zudem die Herstellung von Einzelteilen für so genannte Quantencomputer. Quantencomputer, die in ihrer Funktion auf den Gesetzen der Quantenmechanik beruhen (und nicht auf der klassischen Physik bzw. Informatik, wie herkömmliche Computer), sind derzeit lediglich ein theoretischen Konzept und von einer tatsächlichen Anwendung vermutlich noch weit entfernt.

Die Lizenz für die Technologie hat IBM derzeit an das Schweizer Unternehmen SwissLitho vergeben, dass den Meißel unter dem Namen NanoFrazor führt.

Veröffentlicht am 28.04.2014 um 8:58