SilverFast PrinTao - Professionelle Drucker Software

Der 3D-Druck 2.0 via Stift

Zwar sind Artikel aus dem 3D-Drucker immer noch Nischenprodukte, in Kennerkreisen wird die neue Technik aber für unabdingbar erklärt und immer weiterentwickelt. So hat Indiego einen Stift namens CreoPop auf den Markt gebracht, der mit UV-Licht arbeitet. Statt mit Blei, Farbe oder heißen Plastikfäden erschafft man dreidimensionale Kunstwerke rein durch Aushärten. Es soll unterschiedliche „Tinten“ geben, sodass das fertige 3D-Objekt auch originalgetreu aussieht. Bereits 2013 wurde der erste Typ dieses Stifts mit dem Namen „3Doodler“ vorgestellt.

Eine günstige Anschaffung für den großen Effekt

Wer es sich nicht leisten kann, einen 3D-Drucker für zuhause anzuschaffen, kann nun mit dem Stift üben. Der Vorreiter Wobble Works druckt Objekte mit erhitztem Plastik aus. Dieses kühlt nach kürzester Zeit wieder ab und härtet anschließend aus – und das ganz ohne aufwendige Software am Computer. Indiego möchte die Konkurrenz dahingehend ausstechen, als dass keine heiße Spitze benutzt wird. Die Erfinder sind sich aus diesem Grund sicher, dass ihr Stift im Vergleich sicherer für Kinderhände sei. Jedoch sollte der CreoPop nicht ohne Aufsicht und vorheriger Anleitung benutzt werden – und UV-Licht ist ein ebenfalls nicht zu unterschätzender Faktor.

Indiego verspricht neben der Einfachheit auch unterschiedliche Materialeigenschaften wie Biegsamkeit oder eine besonders hohe Leitfähigkeit. Vor dem Kauf sollte man sich bewusst sein, dass der Tintennachschub immer vom Hersteller kommen muss, denn diese ist in speziellen Patronen abgefüllt – 3Doodler setzt hingegen auf preiswertere Standard-Plastikfäden.

Beide Produkte haben ihre Vor- und Nachteile, dennoch ist die Weiterentwicklung faszinierend. Ab Februar 2015 ist der Creopop erhältlich.

Veröffentlicht am 30.06.2014 um 9:52