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Designer stellt Reiseoutfit aus dem 3D-Drucker vor

“Send your luggage as an e-mail” – Das Projekt ist mehr eine nette Idee als ein tatsächlicher Lösungsansatz, doch zeigt der Designer Janne Kyttanen mit seinem Projekt “Lost Luggage”, in welcher Form der 3D-Druck künftig Teil des Alltags sein kann. Der Finne ist Creative Director von 3D-Systems, dem derzeit weltweit größten Anbieter der Technik, und präsentiert ein Reiseoutfit für den “Notfall”, das komplett mit dem 3D-Drucker ausgedruckt werden kann.

Der Hintergedanke: Der oder die Reisende soll die Kleidung vor Ort ausdrucken können, wenn zum Beispiel der Koffer unterwegs verloren gegangen ist oder man vergessen hat, bestimmte Kleidungsstücke einzupacken. Nach Kyttanens Vorstellung könnte ein Drucker in zum Beispiel der Hotellobby stehen. Wer die Kleidung nicht nur in Notfällen tragen möchte, könnte sogar gänzlich ohne Gepäck auf Reisen gehen, lediglich mit einem Datenträger in der Hosentasche. Problematisch dürfte bei dem aktuellen Stand der Technik allerdings der Faktor Zeit sein: Aktuelle Drucker brauchen selbst bei nur mäßiger Druckqualität für das von Kyttanen vorgestellte Ensemble mehrere Stunden.

Kyttanen stellte “Lost Luggage” im Frühjahr dieses Jahres in einer Ausstellung in Rotterdam vor. Zum Notfall-Gepäck für unterwegs gehören unter anderem mehrere Taschen, ein Kleid, ein Paar Damenschuhe, Schmuck und sogar ein Schlagring aus Kunststoff, der wohl eher als lustiges Accessoire gedacht ist.

Veröffentlicht am 23.05.2014 um 8:37