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Drohne mit 3D-Drucker soll Uran-Brennstäbe versiegeln

Ein Wissenschaftler vom Imperial College in London hat zwei aktuelle Techniken zu einem System zusammengesetzt: Mirko Kovac kombinierte mit einem Forscherteam einen 3D-Drucker mit einer Drohne. Das System könnte zum Beispiel dafür verwendet werden Atommüll zu versiegeln und anschließend abzutransportieren.

Bei einem Einsatz dieser Art würde der fliegende Drucker aus mehreren Chemikalien einen s.g. Polyurethan-Schaum herstellen, berichtet futurezone.at. Der Schaum würde über die Abfälle gelegt, die damit umweltverträglich isoliert wären. Mit einer zweiten Drohne könnte der Abfall schließlich abtransportiert und eingelagert werden.

Das System hätte zudem eine enorme Reichweite, denn die Drohne mit 3D-Drucker ist in der Lage mithilfe der Chemikalien einen eigenen “Parkplatz” einzurichten, auf dem die Akkus wieder aufgeladen werden. Startpunkt und Einsatzort der 3D-Druck-Drohne können bei Bedarf also weit auseinander liegen. Das System wurde von der Vogelart Salanganen inspiriert, wie Projektleiter Kovac mitteilte, die ihre Nester aus dem eigenen Speichel bauen.

Die Geräte würden sich zudem so verhalten wie die Vorbilder aus der Vogelwelt. “Sie werden ihre Nester am Dach bauen, dabei ihre Batterien mit Solarzellen aufladen und die Umgebung im Blick behalten”, so Kovac gegenüber New Scientist.

Eine Schwachstelle ist derzeit noch das Abtransportieren des Mülls: Geeignete Drohnen haben derzeit eine Tragkraft von lediglich 2,5 Kilogramm. Laut Kovac könnten hier künftig allerdings bis zu 40 Kilogramm möglich sein.

Veröffentlicht am 12.05.2014 um 10:37