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Ein normales Hundeleben dank des 3D-Drucks führen

Der Welpe „TurboRoo“ kann mithilfe des 3D-Drucks seinem Namen alle Ehre machen. Der kleine Chihuahua kam ohne voll entwickelte Vorderpfoten zur Welt und konnte deshalb nicht laufen. Das Unternehmen „3dyn“ unterstützte den Kleinen nun, indem sie ihm eine Gehhilfe ausdruckten.

Ein kleiner Hund ganz groß

„TurboRoo“ wurde im Alter von nur vier Wochen im Tierheim abgegeben und fand ein liebendes Zuhause bei Ashley Looper. Diese wollte ihm ein besseres Leben schenken – jedoch gelang es ihr nicht, eine für das winzige Hündchen passende Gehhilfe zu entwickeln bzw. zu erwerben. Trotz zahlreicher Spenden (insgesamt knapp viertausend Dollar) von verschiedenen Tierfreunden war er immer zu klein für jedes angefertigte Modell. Auf dieses Dilemma wurde Mark Deadrick, der Präsident von „3dyn“ aus San Diego, aufmerksam. Mit einer 3D-Modellierungs-Software wurde eine spezielle Halterung erstellt, die perfekt auf zwei Skateboard-Rollen passt. Diese befestigte man nach dem Druck, der durch den 3D-Drucker mit dem Namen „Replicator“ erstellt wurde. Er stammt aus dem Hause MakerBot. Lediglich vier Stunden bedurfte es, um dem Welpen aus seiner misslichen Lage zu helfen. Deadrick selbst kannte die Maße des Hundes ebenfalls nicht. Anhand von Fotos aus dem Internet schätzte er die ungefähren Daten, die er dann an den 3D-Drucker übermittelte. Deshalb ist das Gefährt auch noch etwas zu groß, jedoch funktionieren bereits erste Laufversuche gut, wie die stolzen Besitzer der Öffentlichkeit mitgeteilt haben.

Bekannt ist bisher nicht, ob „3dyn“ mit dieser hilfreichen Erfindung in Serie gehen will. Derzeit ist der Hunderollstuhl in leuchtendem Orange ein Einzelstück.

Veröffentlicht am 13.08.2014 um 8:55