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Eiscreme aus dem 3D-Drucker

Studenten des Massachusetts Institute of Technology (MIT) sind auf den Trend 3D-Druck aufgesprungen und haben sich, passend zu den heißen Sommertemperaturen, an das Erstellen von Eis gewagt. Im Rahmen eines Projekts der Universität wurde eine herkömmliche Eismaschine in einen 3D-Drucker aus dem Hause Solidoodle integriert: Heraus kam leckeres Eis in den unterschiedlichsten Formen, die jeden ansprechen.

Eine Herausforderung, die sich lohnt

Anders als bei Spielzeug oder bereits aus 3D-Druckern entstandenen Lebensmitteln hat die Herstellung von Eis einen Haken, und das ist die Konsistenz. Im Laufe der Entstehungszeit kamen weitere Hürden wie das perfekte Entnehmen aus der Form und hinzu. Dennoch ließen sich die drei Entwickler Kyle Hounsell, Kristine Bunker und David Donghyun Kim nicht entmutigen. Ihr Ziel war nämlich nicht nur Eis aufzubereiten und dies in besonders spektakulären und nie dagewesenen Designs. Kinder, die bekanntlich besonders affin für die leckere Spezialität sind, sollen so für die neuartige 3D-Print-Technologie begeistert werden.

Mithilfe von Vanilleeis in Schwanenform oder einer Schokomasse als Stern wollen die drei Studenten Aufmerksamkeit erregen. Im Moment gibt es aber keine Pläne, die Maschine in einer Weise kommerziell zu nutzen. Bisher dauert das Formieren einer Kugel rund 15 Minuten – und ist allein schon aufgrund dieser Geschwindigkeit alles andere als reif für den Markt.

Neben den aufwendigen technischen Gerätschaften rund um Drucker und Eismaschine, müssten Hounsell, Bunker und Kim auch auf physikalische Besonderheiten wie die unterschiedlichen Temperaturen achtgeben. Die Tülle der Eiscreme muss bei ca. -8 bis -7 Grad liegen, denn Eis schmilzt ab einer Temperatur um -6 Grad.

Veröffentlicht am 17.07.2014 um 11:51