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Elektromotoren: Herstellung mit 3D-Druck wird erforscht

Werden die Motoren künftiger Elektroautos mit 3D-Druckern hergestellt? Ob dieses möglich ist, will eine Gruppe Wissenschaftler der Technischen Universität Chemnitz herausfinden. Bei dem auf drei Jahre angelegten Forschungsprojekt “Prima3D – Siebgedruckte Komponenten für elektrische Antriebe” steht zunächst das Verfahren des 3D-Siebdrucks im Mittelpunkt. Gefördert wird das Vorhaben seit Ende 2012 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit rund 1,6 Millionen Euro für drei Jahre, heißt es in einer Mitteilung der Universität.

“Wir betrachten innerhalb des Projekts technologische Fragestellungen zur Steigerung der Energieeffizienz elektrischer Antriebe und einer effizienten Produktion“, sagt Professor Dr. Ralf Werner, Inhaber der Professur Elektrische Energiewandlungssysteme und Antriebe, und ergänzt: “Innerhalb des Projektzeitraumes wollen wir nachweisen, dass der dreidimensionale Siebdruck eine wirtschaftliche Alternative für die Fertigung darstellt.” Zudem soll gezeigt werden, dass durch dieses Verfahren eine entscheidende Verbesserung der Leistungsdichte und des Wirkungsgrads von elektrischen Antriebsmotoren möglich ist.

Erste Vorteile des Verfahrens gegenüber herkömmlichen Produktionstechniken wurden bereits ausgemacht. “Der 3D-Siebdruck erlaubt im Vergleich zu klassischen Produktionsverfahren eine große Fertigungsgenauigkeit und Materialauswahl. Das verspricht, Motoren mit aus heutiger Sicht überragenden Eigenschaften herstellen zu können”, so Professor Werner.

 

Veröffentlicht am 10.01.2013 um 11:18