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Elektronikkonzern geht mit 3D-gedrucktem Triebwerksteil in Massenproduktion

Der US-amerikanische Elektronikkonzern GE, der weltgrößte Anbieter von Triebwerksteilen, verwendet den 3D-Druck, um Düsentriebwerke mit einem Zapf-System für Treibstoff auszustatten. Anstelle der herkömmlichen Guss- und Schweißtechnik werden die Teile additiv gefertigt. Dieses wird im industriellen Bereich die wohl erste echte Bewährungsprobe für den 3D-Druck in der Massenproduktion.

Der Bereich des Triebwerks, bei dem 3D-gedruckte Komponenten zum Einsatz kommen, gilt als besonders sensibel. Die Düsen sind Teil von LEAP-Triebwerken von CFM International, einem Joint-Venture zwischen GE und der französischen Firma Snecma. In jeden Motor werden zwischen 10 und 20 Düsen eingebaut. Die Motoren sollen bis spätestens Anfang 2016 mit den Düsen ausgestattet werden. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen bis dahin rund 25.000 Düsen produziert werden. GE erwartet von der Umstellung auf den 3D-Druck eine deutlich Reduzierung von Material und Zeit.

Aus dem gleichen Grund setzt inzwischen auch die Nasa auf den 3D-Druck, zum Beispiel beim Raketenbau.

Foto: Oliver Brunner  / pixelio.de

Veröffentlicht am 02.05.2013 um 8:55