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Entwickler wollen Linux als Plattform für 3D-Druck etablieren

Der 3D-Druck wird für heimische Hobby-Anwender womöglich benutzerfreundlicher – und das auch noch kostenlos. Die Open-Source-Software Fedora 19, die kommende Version des frei erhältlichen PC-Betriebssystems Linux, wird eine komplette “Werkzeugsammlung” für 3D-Druck-Anwendungen beinhalten, berichtet das Online-Portal golem.de.

Die Entwickler wollen Linux als gängige Plattform für den 3D-Druck etablieren. Das Team hat dafür eine ganze Reihe von Programmen zusammengestellt, die alle wichtigen Anwendungsbereiche des 3D-Druck abdecken sollen. Einige der Anwendungen gibt es bereits jetzt im Rawhide-Zweig, die allerdings noch mühsam einzeln installiert werden müssen. Andere Programme sind noch nicht in Form von RPM-Paketen für Fedora erhältlich.

Fedora 19 wird zum Beispiel CAD-Programme, Slicer oder Programme zur Druckersteuerung zur Verfügung stellen. Für das Erstellen von 3D-Modellen soll es beispielsweise die Software OpenSCAD geben. OpenSCAD sei im Vergleich mit anderen Programmen recht einfach zu handhaben, so die Entwickler, da es sich um eine reine CAD-Anwendung handelt. Geplant ist zudem die Integration der MCAD-Bibliothek, die zahlreiche 3D-Schablonen enthält. Fedora 19 wird voraussichtlich im Mai 2013 veröffentlicht.

Private Projekte, wie beispielsweise das Ausdrucken einer funktionierenden Schallplatte, wird es künftig also womöglich häufiger geben. Die Qualität wird allerdings nach wie vor in erster Linie vom verwendeten Drucker abhängen.

Foto: Pinguin Tux, das Linux-Maskottchen; Copyright: Shaddim via Wikipedia

Veröffentlicht am 05.02.2013 um 10:45