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Entwicklerteam arbeitet an Software für Laien

Der Einstieg in die Welt des 3D-Drucks ist für Laien nicht immer leicht. Ein Entwicklerteam des US-amerikanischen Palo Alto Research Center (PARC) arbeitet daran, die größte Hürde für 3D-Druck-Anfänger so niedrig wie möglich zu halten: die Software.

Die PARC-Ingenieure entwickeln Software-Tools, bei denen die einzelnen Arbeitsschritte möglichst automatisiert und intuitiv zu handhaben sind, berichtet die Technology Review. “Mit den Programmen sollen auch Einsteiger in der Lage sein, sich ihren Weg durch den Gestaltungsraum zu denken”, erklärt PARC-SEO Stephen Hoover gegenüber dem Magazin. Bei vielen anderen handelsüblichen Programmen werden dem User ein zum Teil recht umfangreiches Wissen in den Bereichen Geometrie, Werkstoffe und Druckverfahren abverlangt. Die verbesserte Usability der PARC-Software soll dieses überflüssig machen.

Erfahrung dennoch von Vorteil

Um ein Minimum an Knowhow bzw. Erfahrungen werden die User aber auch künftig nicht herumkommen. So ist mit bestimmten Materialien, wie zum Beispiel zahlreichen Kunststoffen, eine gewisse Wandstärke des Objektes beim Druck nötig, um ein stabiles Resultat zu erzielen. Erfahrene User kalkulieren dieses vorab ein, während Anfänger hier öfters noch für den Mülleimer produzieren.

Die CAD-Daten, die mit den Programmen erstellt werden, können nicht nur am heimischen Drucker verarbeitet werden, sondern auch in so genannten FabLabs oder auch bei 3D-Druck-Dienstleistern.

 

Veröffentlicht am 05.11.2013 um 9:59