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M.C. Escher aus dem 3D-Drucker

Hommage der etwas anderen Art: Der israelische Professor Gershon Elber vom Institute of Technology am Technion in Haifa hat mit einem 3D-Drucker die unwirklichen Formen des niederländischen Grafikers und Künstlers M.C. Escher ausgedruckt. Nachdem sich Elber zunächst am Penrose-Dreieck versuchte, wagte er sich schließlich auch an die Gebäude Eschers, wie zum Beispiel dem Wasserfall oder dem Belvedere. Elber präsentiert die Ausdrucke auf seiner Website.

Der inzwischen verstorbene M.C. Escher wurde in erster Linie wegen seiner Grafiken von unmöglichen Figuren weltberühmt, die zum Teil körperhaft gar nicht existieren können. Elber beschränkte sich bei seinen Ausdrucken allerdings auf umsetzbare Werke, die als tatsächliche Bauten allerdings keinen Sinn ergeben würden. Aufgrund seiner Arbeiten, die oftmals auf optischen Täuschungen beruhen, wurde Escher in der Kunstgeschichte zunächst nicht als Künstler angesehen. Allerdings lud man ihn zu Lebzeiten öfters zu Mathematikvorlesungen ein, da es in der Wissenschaft schon früh Interesse an seinen Werken gab.

Die Reproduktion von Kunstwerken ist derzeit besonders unter Künstlern recht beliebt – wenn es auch nicht immer um die Umsetzung einer 2D-Vorlage wie in diesem Fall geht. Zuletzt hatte ein britischer Künstler mit seinen Nachbildungen historischer Figuren aus dem Britischen Museum in London für Aufsehen gesorgt.

Foto: Tobias R. – Metoc / Creative Commons, US-Lizenz CC-BY-SA 2.5

Veröffentlicht am 27.12.2012 um 0:01