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Extremismus: BKA fürchtet 3D-Druck-Technik

Das Bundeskriminalamt (BKA) fürchtet nach einem Bericht von Spiegel online nicht nur Hackerangriffe von Extremisten in Deutschland, sondern auch die Nutzung von 3D-Druckern. Diese “technische Neuerung” müsse darauf untersucht werden, wie sie von Terroristen missbraucht werden könne, zitiert der Bericht einen Lagebericht der Kriminalisten.

Zwar wird in dem Beitrag nicht näher auf die möglichen Gefahren eingegangen, doch ist zu vermuten, dass besonders die Herstellung von Waffen aus Kunststoff den BKA-Experten Sorge bereiten könnte, denn bestehen Gegenstände zu 100 Prozent aus Plastik, können diese beispielsweise nicht von Metall-Detektoren an Flughäfen geortet werden.

Nur unzureichender Schutz

Das BKA arbeitet schon seit längerem an einer Lösung dieses Problems, zum Beispiel, in dem eine Software den Ausdruck von Waffen oder Waffenteilen verhindert. Diese Präventivmaßnahme dürfte findige Computerfachleute allerdings nicht von einem Ausdruck abhalten können. BKA-Spezialisten versuchen nach Angaben von Welt online zudem, selbst eine funktionsfähige Waffe mit dieser Technik zu entwickeln, um die Technik besser verstehen und Schwachstellen ausmachen zu können.

Wie Spiegel online berichtet, sieht das BKA derzeit allerdings das größte Gefährdungspotential bei “Hackern”, die beispielsweise sensible IT-Infrastrukturen nutzen könnten, um Manipulationen vorzunehmen.

(Foto: Birgit Lieske / pixelio.de)

Veröffentlicht am 22.04.2014 um 8:50