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Flugzeugbauer testen Titan für 3D-Druck

Kaum eine Branche ist derzeit so mutig beim Erforschen des 3D-Drucks wie die Branche der Flugzeugbauer. Für Aufsehen sorgt nun eine Partnerschaft von Flugzeugteile-Herstellern, die mit Hilfe der Technik die Herstellungskosten drastisch senken will. Mit an Bord ist auch der Flugzeug-Gigant Airbus.

Neben Airbus arbeiten die Hersteller CSIR (Council for Scientific and Industrial Research), NLC (National Laser Centre) und Aerosud an dem Projekt, berichten mehrere internationale Medien übereinstimmend. Im Mittelpunkt steht dabei die Verwendung von Titan, um künftig auch komplexe Teile für den Flugzeugbau kostengünstig herzustellen. Der Drucker, der derzeit entwickelt wird, soll über eine zehnfach höhere Druckgeschwindigkeit verfügen als aktuelle Vergleichsmodelle. Zudem soll das Gerät ausgesprochen große Teile herstellen können, was im Flugzeugbau unabdingbar ist. Neben der deutlich schnelleren Produktion erhoffen sich die teilnehmenden Unternehmen eine deutlich geringere Menge Verschnitt. Es muss also weniger Material entsorgt werden.

Die Technologie des 3D-Drucks ist im Bereich des Flugzeugbaus derzeit gefragt. Neben der oben genannten Partnerschaft sollen derzeit auch EADS und Rolls Royce die Technik erforschen. Der Autobauer Rolls Royce liefert für den Flugzeugbau vornehmlich Triebwerke.

Foto: René Pescht  / pixelio.de

Veröffentlicht am 01.11.2012 um 9:54