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Formel-1-Team setzt auf 3D-Druck

Das Formel-1-Team Force India setzt bei der Entwicklung seiner Rennwagen künftig verstärkt auf 3D-Druck. Mit dem Anbieter 3D Systems Corporation, mit dem bereits zusammengearbeitet wird, wurde eine technische Partnerschaft vereinbart, die deutlich über das bisherige Engagement hinausgehen soll.

“Als Kunde arbeiten wir schon seit Jahren mit 3D Systems zusammen”, so Teamchef Vijay Mallya laut motorsport-total.com. “Wir sind erfreut, ab sofort eine noch engere Verbindung zu einem Unternehmen zu genießen, das auf dem Gebiet des Rapid-Prototyping Marktführer ist. Wir nutzen ihre Technologie tagtäglich, um Windkanalmodelle zu fertigen. Diese neue Partnerschaft erlaubt es uns hoffentlich, das Auto noch schneller zu machen.” Zudem soll die Technik dafür sorgen, dass die Erkenntnisse der Tests schneller umgesetzt werden können. Bei Windkanaltests mit Modellen der Fahrzeuge wird die Aerodynamik überprüft und optimiert.

Force India hat seinen Sitz im englischen Silverstone und fährt seit 2008 unter diesem Namen in der Formel 1. Eigentümer ist ein Konsortium um Teamchef Mallya. In der Konstrukteurswertung landete das Team in der vergangenen Saison auf dem siebten Platz.

Im Rennalltag spielen Teile aus dem 3D-Drucker derzeit noch keine Rolle, doch ist dieses künftig durchaus vorstellbar. Beim Flugzeugbau wird beispielsweise derzeit die Verwendung von Titan-Teilen getestet.

 

Veröffentlicht am 17.01.2013 um 11:49