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Forscher entwickeln Tarnkappe mit 3D-Drucker

Forscher der Duke Universität (US-Bundesstaat North Carolina) haben eine funktionierende Tarnkappe entwickelt, die mit einem 3D-Drucker ausgedruckt werden kann. Allerdings funktioniert die Kappe “nur” mit Mikrowellen-Licht, nicht mit sichtbarem Licht – was sich allerdings bald ändern könnte, so die Wissenschaftler.

Die Tarnkappe aus Kunststoff sieht auch wie eine durchlöcherte Frisbee-Scheibe mit einem großen Loch in der Mitte und hat einen Durchmesser von etwa 30 Zentimetern. Die genaue Position der Löcher wurde mithilfe eines Computers errechnet, damit die Tarnkappe auch funktionstüchtig ist. Jegliche Objekte, die in der Mitte der Scheibe positioniert werden, sind von Mikrowellen nicht erfassbar, da sie von der Scheibe reflektiert werden. Die Beschaffenheit der Scheibe sorgt dafür, dass die Wellen um die Scheibe herumgelenkt werden.

Derzeit funktioniert die Tarnkappe zwar nur mit Mikrowellen, aber die Forscher sind zuversichtlich, dass die Technik künftig auch mit längeren Wellen, also zum Beispiel Licht, funktioniert. Vor etwa sieben Jahren war dem Forscherteam ein erster Durchbruch gelungen, als es mit einem Vorgängermodell gelang, elektromagnetische Wellen um ein Objekt herum zu lenken, anstatt diese zu reflektieren.

Veröffentlicht am 08.05.2013 um 11:56