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Forscher stellen Handfräse für 3D-Modelle vor

Wissenschaftler des MIT (Massachusetts Institute of Technology) haben eine Handfräse entwickelt, die ausschließlich an den Stellen Material abfräst, an denen es auch erforderlich. Die so aus einem Block herausgearbeiteten 3D-Modelle haben allerdings dennoch einen eigenen Charakter, denn der User kann das Gerät in unterschiedlichen Varianten über das Arbeitsmaterial führen. Durch beispielsweise unterschiedlich schnelle Handbewegungen oder durch kreis- oder linienförmige Bewegungen erhalten die Modelle jeweils ein eigenes Äußeres.

Dass das Gerät der Ingenieure Joe Paradiso und Amit Zoran, FreeD getauft, auch tatsächlich nur die Bereiche abträgt, die von den zugrunde liegenden CAD-Daten vorgegeben werden, wird durch Bewegungssensoren sichergestellt. Ist der Block an einer Stelle ausreichend bearbeitet, hört das Gerät automatisch auf zu fräsen und schaltet sich erst wieder ein, wenn die Fräse an eine andere Stelle geführt wird.

Ob das Gerät jemals zur Marktreife gebracht wird, ist derzeit nicht bekannt.

Computergesteuerte Fräsen, die anhand von CAD-Daten arbeiten, sind nichts Neues. Der Handbetrieb mithilfe von Bewegungssensoren ist derzeit allerdings ein Novum.

(Teaserfoto: Screenshot Amit Zoran/3d-print-news)

Veröffentlicht am 04.12.2013 um 10:00