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Google Glass scannt Objekte für 3D-Drucker

Die Bilder, die der Minicomputer Google Glass liefert, eigenen sich offenbar gut als Vorlage für hochwertige 3D-Ausdrucke. Der Ingenieur und Künstler Todd Blatt hat mit dem Google-Gerät Aufnahmen im Walters Art Museum in Baltimore gemacht und anschließend zu verwertbaren CAD-Daten verarbeitet.

Blatt fotografierte Skulpturen von mehreren Seiten und bearbeitete die Fotodaten mit der kostenlosen Software Autodesk 123D Catch, um aus den zweidimensionalen Aufnahmen dreidimensionale Computermodelle zu machen. Im Anschluss bereinigte er die Daten mit dem Programm Meshmixer. Das Projekt inklusive der CAD-Daten ist hier einzusehen.

Google Glass ist derzeit noch nicht im Handel erhältlich und befindet sich noch in der Erprobungs-Phase. Das Gerät wird vom User wie eine Brille aufgesetzt und verfügt unter anderem eine Digitalkamera, ein Mikrofon, einen Lautsprecher und Antennen für Bluetooth und WLAN. Der Verkaufsstart wurde mehrfach verschoben und soll nach derzeitigem Stand Anfang 2014 erfolgen.

Die Idee, Skulpturen abzufotografieren und die Daten in CAD-Daten umzuwandeln, ist nicht neu und wurde zum Beispiel vom kalifornischen Künslter Cosmo Wenman umgesetzt, der historische Skulpturen im Britischen Museum in London reproduzierte.

Foto: Antonio Zugaldia bei wikimedia.orgCreative Commons Lizenz 3.0 (Das Foto ist ein Google-Werbebild und zeigt eine Vorserienversion.)

Veröffentlicht am 01.07.2013 um 15:00