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Hausbau leicht gemacht: Zement aus dem 3D-Drucker

Andrey Rudenko heißt der Mann, der mit einem selbst konstruierten Drucker Baumasse herstellt. Während viele seiner Landsleute und Kollegen aus dem Bereich des 3D-Drucks fieberhaft nach neuen Einsatzmöglichkeiten forschen, hat der Bastler bereits etwas entdeckt. Mit einfachsten Mitteln – einem Gemisch aus Zement, Wasser und herkömmlichen Sand – ist es ihm gelungen, die gewünschten Objekte für die Baustelle herzustellen. Neben Kleidungsstücken, Musikinstrumenten und sogar Mahlzeiten ist diese Entdeckung ein weiterer Schritt, um den 3D-Druck salonfähig und alltagstauglich zu machen.

Mit der Zeit weiterentwickelt

Das Material ist für die neuen Drucker nicht unbedingt leicht zu verarbeiten. Andrey Rudenko kam bereits vor 20 Jahren auf die Zement-Idee. Jedoch war eine Umsetzung aufgrund der zähen Masse und der noch in den Kinderschuhen steckenden Entwicklung schwierig bzw. kaum machbar. Das Blatt hat sich aber gewendet – das nächste, darauf aufbauende Projekt soll ein Schloss im Kleinformat werden. Mit diesem ist es möglich, ganz unterschiedliche Formen umzusetzen. Wenn das erfolgreich absolviert ist, kommt ein echtes zweistöckiges Gebäude an die Reihe. Als Vorbild fungieren dabei Fertighäuser. Das Prinzip bleibt dabei immer dasselbe: Unterschiedliche Schichten ergeben am Ende das Werk.

Doch damit nicht genug. Der gelernte Architekt und Handwerker möchte mit seiner Maschine in Produktion gehen. Vor allem für mittelständische und große Unternehmen kann der Drucker interessant sein und Abläufe vereinfachen. Dies hat jedoch auch seinen Preis. Das Gerät wird in etwa so viel wie ein Auto kosten, schätzt der Erfinder. Dafür wird man jedoch bald keinerlei zusätzliche Kosten aufbringen müssen. Es gibt Bestrebungen, den Drucker in Kürze mit Solarenergie zu betreiben.

Und so arbeitet der Drucker:

Titelbild: 397427_web_R_K_B_by_Bernd Sterzl_pixelio.de

 

Veröffentlicht am 03.06.2014 um 12:53