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Herzsensor wird dank 3D-Druck individuell angepasst

Ein US-amerikanisches Forscherteam hat einen Herzsensor vorgestellt, der dank der 3D-Druck-Technologie individuell auf den Träger angepasst werden kann. Das Gerät arbeitet damit deutlich genauer als die derzeit verfügbaren Sensoren in Einheitsgrößen. Mit der individuellen Anpassung liefert der Sensor viel genauere Resultate, da das Diagnosegerät aufgrund der optimalen Passform mehr Kontaktpunkte als die bisherigen Geräte hat, berichtet Golem.de.

Der Sensor wird außen am Herzen angebracht und misst unter anderem die Temperatur, den pH-Wert und die mechanische Belastungen des Organs. Herzrhythmusstörungen können somit beispielsweise frühzeitig erkannt werden.

3D-Modell des Herzens als Hilfe bei Modellierung

Für die passgenaue Produktion des Sensors wird das Herz zunächst mit einem Computertomographen (CT) oder einem Magnetresonanztomographen (MRT) gescannt. Aus den ermittelten 3D-Daten wird mithilfe eines 3D-Druckers ein originalgetreues Modell des Herzens erstellt, an dem schließlich der Sensor passgenau modelliert wird.

Die Forscher hoffen, dass der Sensor künftig nicht nur bei der Diagnose hilfreich ist, sondern auch bei der Stimulierung des Herzmuskels bei Herzrhythmusstörungen.

Die Möglichkeit ein Organ mit einem 3D-Drucker exakt nachzubilden, machen sich bereits japanische Ärzte zunutze, die einen Drucker sogar während einer OP verwenden.

Veröffentlicht am 03.03.2014 um 11:18