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Immer mehr 3D-Drucker-Cafés

Nach Berlin und Barcelona eröffnet nun auch in Peking ein 3D-Drucker-Café. Gäste können dort neben einem köstlichen Getränk auch der Leidenschaft der neuen Technik nachgehen – und am Ende des Besuchs ihr fertiges Modell mit nach Hause nehmen.

Das Abenteuercafé für die ganze Familie

In der deutschen Hauptstadt feiert das „DimensionAlley“ bereits sein 6-monatiges Bestehen (das erste Lokal seiner Art in Europa), während in Spanien Kunden seit März nach Herzenslust Gegenstände in 3D ausdrucken können. Diese Technik hält nun auch in China Einzug. Der Unternehmer Clarence Chia will sein im September 2013 gegründetes Café „AND Inc.“ nun auf den 3D-Druck erweitern. Dabei sollen auch die Gaumenfreuden nicht zu kurz kommen. Nebenbei kann an den Arbeitsplätzen modelliert und designt werden. Anschließend hat man die Möglichkeit, das 3D-Modell direkt auszudrucken. Die einzige Voraussetzung: Man muss eine Mitgliedskarte vorweisen können. Für umgerechnet 12€ Beitrag erhält man ein Guthaben für Speisen und Getränke – das Modell wird nach der Grammzahl des verwendeten Filaments kalkuliert.

Weitere Angebote für die ganze Familie

Dieses Projekt hat anscheinend Erfolg. Im Berliner Prenzlauer Berg werden neben diesen Dienstleistungen auch Workshops rund um das Thema angeboten. Ebenso ist es möglich, sich selbst einscannen und ausdrucken zu lassen, und das für gerade einmal 28€. Dabei werden ausschließlich Materialien wie biologisch abbaubarer Maisstärke-Kunststoff, Holz und Keramik verwendet. Dem Unternehmen selbst geht es dabei weniger um den Profit. Viel wichtiger ist den Eigentümern, dass der 3D-Druck für jedermann zugänglich wird: Ein solches Gerät kostet normalerweise mehrere 1000€ und ist aus diesem Grund schlicht zu teuer als Anschaffung.

Veröffentlicht am 14.08.2014 um 15:13