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Ingenieure arbeiten an 3D-Druck mit Elektronik-Teilen

An der britischen Universität Warwick wird intensiv mit 3D-Druck gearbeitet und geforscht. Die Wissenschaftler beschäftigen sich in erster Linie mit der Frage, welche Fertigungsverfahren die Herstellung von Produkten günstiger und zeitsparender machen können. Derzeit arbeitet ein Team an der Entwicklung einer Methode, die den Ausdruck von Elektronik-Teilen ermöglichen soll, berichtet die Online-Ausgabe von Science Daily.

Dazu wurde ein einfach zu verarbeitendes und kostengünstiges Material entwickelt, welches die Forscher “Carbomorph” getauft haben. Es handelt sich dabei um einen leitfähigen Kunststoffverbund, der die Ausdrucke elektronischer Spuren und Sensoren ermöglicht, die beispielsweise mit einer Platine verbunden werden können. “Auf lange Sicht könnte diese Technologie die Herstellung von elektronischen Geräten revolutionieren”, erklärt Projektleiter Dr. Simon Leigh. Elektronische Geräte könnten zudem  vom Verbraucher stärker individualisiert werden. Ein weiterer Effekt soll die Verringerung von elektronischem Abfall sein.

Bislang gelang in Warwick nur die Umsetzung von einfacheren Strukturen. In einem nächsten Schritt soll die Herstellung  komplexerer Bauteile ermöglicht werden, wie sie zum Beispiel in TV-Fernbedienungen oder sogar Smartphones verwendet wird.

Der 3D-Druck ist in Großbritannien derzeit ein wichtiges Thema. Die Regierung in London will künftig in die Weiterentwicklung dieser Herstellungsmethode investieren, um heimischen Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. Für Aufsehen sorgte zudem die Messe 3D Print Show in London.

Foto: University of Warwick

Veröffentlicht am 29.11.2012 um 10:33