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Ingenieure entwickeln Pizza aus dem 3D-Drucker

Ingenieure der technischen Universität Eindhoven arbeiten derzeit an einer Pizza, die vollständig aus dem 3D-Drucker kommt. Verarbeitungsmaterial sind Teig, Tomaten und Zwiebeln. Der Lebensmitteldrucker erstellt allerdings nur ein ungebackenes Rohprodukt. Nach dem Ausdruck muss die Pizza noch in einen herkömmlichen Ofen geschoben werden.

Das Projekt der Universität stößt bereits in der Wirtschaft auf Interesse. Der italienische Pasta-Hersteller Barilla informierte sich bei den Niederländern über die Technik und erwägt, die Geräte in die Produktion von sowohl Pizza als auch Pasta einzubeziehen, berichtet WAZ.de. Eine reine Produktion mit den Geräten sei allerdings nicht geplant, so das Unternehmen. Vielmehr sollen die Lebensmitteldrucker den Herstellungsprozess vereinfachen.

Viele Variationen möglich

Ein großes Plus sind die Variationsmöglichkeiten. “Will man eine Lasagne in Form einer Rose, dann geht das. Oder eine Pizza in Form eines Herzens, das kann unser 3D-Lebensmitteldrucker auch”, so Entwickler Kjeld van Bommel gegenüber WAZ.de.

Ein Nachteil ist allerdings wie bei vielen 3D-Druck-Anwendungen das Tempo. Barilla wünscht sich ein Gerät, das innerhalb von zwei Minuten zwischen 15 und 20 verschiedene Pizza- oder Pastagerichte herstellen kann, was nach derzeitigem Stand allerdings nicht möglich ist. “Wir arbeiten fieberhaft daran, sie noch schneller zu machen”, so van Bommel.

Mit dem Drucken von Lebensmitteln experimentiert derzeit auch die Nasa. Die US-Raumfahrtbehörde hofft, dass durch das Ausdrucken im All Transportkosten eingespart werden können. Außerdem sollen die Drucker das bislang noch recht eintönige Astronautenessen etwas abwechslungsreicher machen.

 

Veröffentlicht am 07.01.2014 um 9:19