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Japan fördert Schulen und Unis beim 3D-Druck

Die japanische Regierung will den Einsatz von 3D-Druckern in Bildungseinrichtungen weiter voranbringen, um Schülern und Studenten praktische Erfahrungen mit der Technologie zu ermöglichen. Japan möchte mit der Initiative den Anschluss an zum Beispiel die USA nicht verlieren, wo es ein vergleichbares Programm bereits seit 2010 gibt.

Die Regierung in Tokio wird bei der Maßnahme in einem ersten Schritt Universitäten und Fachhochschulen aussuchen, deren Investitionen zu zweidrittel vom Staat erstattet werden. Im kommenden Jahr sollen dann mittlere und höhere Schulen subventioniert werden.

Investitionen von rund 32 Millionen Euro

Wie das japanische Ministerium für Wirtschaft und Industrie mitteilte, hinke Japan der Entwicklung im internationalen Vergleich derzeit hinterher. Die USA und auch einige europäische Länder seien hier weit voraus. Deswegen habe die Regierung finanzielle Mittel in Höhe von 4,5 Milliarden Yen (etwa 32 Millionen Euro) bereitgestellt, um bei der Technologie den Anschluss nicht zu verpassen.

Neben den USA gibt es noch zahlreiche weitere Länder, in denen der Staat  die Technologie aktiv unterstützt. So investierte beispielsweise die britische Regierung zuletzt rund 7 Millionen Britische Pfund (8,7 Millionen Euro) in verschieden Forschungsprojekte, während in China die Infrastruktur soweit ausgebaut werden soll, dass die Produktionsleistung im diesem Bereich signifikant steigt.

Veröffentlicht am 10.02.2014 um 10:00