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Kann der 3D-Druck bald schon Wolkenkratzer herstellen?

Mithilfe der innovativen Technik des Druckens in 3D sollen in Zukunft nicht mehr nur Werkzeugteile oder Spielzeug hergestellt werden. Mit dem Projekt “Sand Babel” traut sich eine Gruppe chinesischer Architekten nun an ein neues Werk: Aus Sand in Kombination mit Solarenenergie soll unter Einfluss eines 3D-Druckers ein meterhohes Gebäude werden.

Unglaublich, aber möglicherweise doch bald wahr

Was sich im ersten Moment eher kurios anhört, kann Wohnen von morgen sein. Im Rahmen der “eVolo 2014 Sykscraper Competition” haben Qiu Song, Kang Pengfei, Bai Ying, Ren Nuoya und Guo Shen ihr Projekt der Öffentlichkeit vorgestellt und wurden dafür ausgezeichnet. Der Vorreiter für dieses Projekt war allerdings ein Deutscher. Markus Kayser hatte im Jahr 2011 das Unternehmen “Solar Sinter” ins Leben gerufen. Er setzt, ebenso wie die chinesischen Kollegen, auf die endlose Wüste. Dort steht einer der Rohstoffe, Sand, zur Genüge zur Verfügung. Ebenso hält der Standort eine so große Sonnengarantie wie sonst nirgends auf der Erde bereit. Das Material auf dem Boden “druckt” man dabei zu Glasgefäßen oder –skulpturen, aber auch zu allen möglichen anderen Gegenständen.

Markus Kayser – Solar Sinter Project from Markus Kayser on Vimeo.

Damit es soweit kommen kann, ist in erster Linie große technische Raffinesse und ein breites Grundwissen in den unterschiedlichen Bereichen vonnöten. Im Grunde läuft der Prozess wie folgt ab: Während ein 3D-Drucker mit einem Granulat arbeitet, hat diese spezielle Form Sand als Grundstoff. Außerdem wird der Laser durch die Sonnenstrahlen ersetzt. So entsteht sehr große Hitze, die den Sand schmelzen lassen. Das Ergebnis ist dann das gewünschte Objekt.

Veröffentlicht am 05.06.2014 um 9:51