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3D-Druck-Markt soll sich bis 2025 auf 12 Mrd. US-Dollar vervierfachen

Nach Angaben des US-amerikanischen Marktforschungsunternehmens Lux Research wird der gesamte 3D-Druck-Markt sich bis zum Jahr 2025 auf 12 Mrd. US-Dollar vervierfachen.

In dem von Lux Research Ende März veröffentlichten Bericht mit dem Titel “How 3D Printing Adds Up: Emerging Materials, Processes, Applications, and Business Models” stellten die Analysten fest, dass allein der 3D-Drucker-Markt 3,2 Mrd. Dollar wert sein wird. 2 Mrd. Dollar der Gesamtsumme werden auf Materialien entfallen und weitere 7 Mrd. Dollar ergeben sich aus den produzierten Bauteilen.

Lux-Research-Analysten befragten für den Bericht fast 100 Unternehmen aus der 3D-Druckindustrie und entwickelten ein Modell, das sowohl branchenspezifische Material-und Marktanforderungen einschloss wie auch bisherige Daten zur Akzeptanz neuer Materialien. Hier einige Ergebnisse aus dem Bericht:

∎ Eine Hürde bleibt, dass – ähnlich wie herkömmliche “2D”-Drucker-Hersteller – die 3D-Drucker-Unternehmen die Materialien für den Druck zu einem sehr hohen Preis verkaufen. Solange der 3D-Druck von Firmen fast nur für den Prototypenbau verwendet wurde, war dieser Ansatz für diese erträglich. Wenn 3D-Druck jedoch für Serienteile genutzt werden soll, wird für viele der hohe Preis der Bau-Materialien zum Hindernis.

∎ Derzeit dominieren vier Herstellerunternehmen von 3D-Druckern den Markt. Auf Grundlage deren technischer und Geschäftsergebnisse hat Lux nur vier Herstellerunternehmen in die Kategorie “dominierend” aufgenommen. Diese sind 3D Systems, Stratasys, EOS und Arcam. Diese vier halten einen kombinierten Drucker-Marktanteil 31%.

∎ Auslaufende Patente werden voraussichtlich für weiteres Wachstum sorgen. Bereits im Jahr 2006 ermöglichte der Ablauf von mehreren frühen Patentfamilien die Entstehung von kostengünstigeren Desktop-Druckern. Eine noch größere Verlagerung könnte sich dadurch ergeben, dass in den nächsten drei Jahren Patente auf andere wichtige 3D-Drucktechnologien auslaufen werden. Dadurch könnten die Kosten für die entsprechenden Verfahren gesenkt werden.

Grundlage für diesen Artikel war der unter diesem Link hinterlegte Bericht (der in Teilen übersetzt wurde).


Petra Fastermann gründete 2010 in Düsseldorf die Firma Fasterpoly GmbH, welche 3D-Druck als Dienstleistung anbietet und außerdem selbst entwickelte Produkte unter der Marke Fasterpoly vertreibt. Im November 2011 wurde Petra Fastermann für ihr Start-up-Unternehmen mit dem Unternehmerinnenbrief NRW ausgezeichnet.

Im Juli 2012 veröffentlichte sie im Springer-Verlag ein Fachbuch zu 3D-Druck/Rapid Prototyping. Noch im selben Winter veröffentlichte sie mit “Die Macher der dritten industriellen Revolution: Das Maker Movement” ein weiteres Buch zum Thema. Ebenfalls bei Springer erschien 2014 das Buch “3D-Drucken”, eine leicht verständliche Erklärung der Technologie. Außerdem gibt es von der Autorin einige Bücher im Bereich Belletristik.