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Wie der 3D-Druck die Welt verändert – Die Kolumne von Petra Fastermann

Wer diese Kolumne liest, interessiert sich für 3D-Druck – und hat möglicherweise schon einmal darüber nachgedacht, zukünftig auf diesem Gebiet zu arbeiten. Die Beschäftigung mit der Technologie legt nahe, dass man sich Gedanken darüber macht, was sich vielleicht mit der eigenen beruflichen Qualifikation im Zusammenhang mit 3D-Druck anfangen lässt. Ohne Zweifel wird diese Zukunftstechnologie immer mehr Bereiche durchdringen. So werden zunehmend mehr Berufe im Bereich 3D-Druck entstehen.

Wo sucht man, wenn man sich für eine Tätigkeit im Bereich 3D-Druck interessiert?

Natürlich kann man das Stichwort „3D-Druck“ bei den großen Jobportalen eingeben. Sicher lassen sich damit einige Treffer finden. Oder man sucht lokal und schaut sich in der eigenen Stadt um, was es an Jobs im 3D-Druck-Bereich gibt. In vielen größeren Städten bieten Unternehmen 3D-Druck schon als Dienstleistung an. Von anderen Unternehmen werden 3D-Druck-Anlagen verkauft, so dass auch im Vertrieb oder als Techniker Personal benötigt wird, das sich mit der Technologie auskennt oder bereit ist, sich intensiv damit zu beschäftigen. Sucht man deutschlandweit, gibt man den Namen des Dienstleisters oder des Herstellers, bei dem man arbeiten möchte, in eine Suchmaschine ein. Ein kurzer Blick auf die Internetseite der Unternehmen genügt meist: In der Regel lassen sich da die gerade verfügbaren freien Stellen in der Firma finden. Derzeit ist die Anzahl der Angebote im Bereich 3D-Druck noch recht überschaubar.

Seit ein paar Wochen gibt es eine zusätzliche Möglichkeit, nach Arbeit im Bereich 3D-Druck zu suchen: Auf der Webseite „Jobs – 3D Printing“ lassen sich Stellenangebote zu 3D-Druck/Rapid Prototyping finden. Wer als Arbeitgeber eine Stelle anbieten möchte, kann das Angebot gegen eine Gebühr auf der Webseite einstellen. Es gibt bereits einige Angebote, und es werden mehr.

Was für Arbeit Suchende interessant ist: Es werden auf der Webseite Stellen in der ganzen Welt angeboten, die sich nach Veröffentlichungsdatum des Angebots geordnet abrufen lassen. Die Bandbreite der Möglichkeiten ist weit: So werden zum Beispiel Ingenieure und Software-Entwickler ebenso wie Designer, Programmierer und Vertriebsspezialisten gesucht – alle im Bereich 3D-Druck/Rapid Prototyping.

 

Hier der Link zu der Webseite: http://www.3d-printing-jobs.com/

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Petra Fastermann gründete 2010 in Düsseldorf die Firma Fasterpoly GmbH, welche 3D-Druck als Dienstleistung anbietet und außerdem selbst entwickelte Produkte unter der Marke Fasterpoly vertreibt. Im November 2011 wurde Petra Fastermann für ihr Start-up-Unternehmen mit dem Unternehmerinnenbrief NRW ausgezeichnet.

Im Juli 2012 veröffentlichte sie im Springer-Verlag ein Fachbuch zu 3D-Druck/Rapid Prototyping. Noch im selben Winter veröffentlichte sie mit “Die Macher der dritten industriellen Revolution: Das Maker Movement” ein weiteres Buch zum Thema. Ebenfalls bei Springer erschien 2014 das Buch “3D-Drucken”, eine leicht verständliche Erklärung der Technologie. Außerdem gibt es von der Autorin einige Bücher im Bereich Belletristik.