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Lautsprecher aus dem 3D-Drucker vorgestellt

Die selbst ausgedruckte Stereoanlage scheint nicht unmöglich: An der US-amerikanischen Cornell-Universität (Bundesstaat New York) haben Wissenschaftler einen Lautsprecher vorgestellt, der fast vollständig aus einem 3D-Drucker kommt.

Die Soundqualität lässt zwar noch zu wünschen übrig, doch das Gerät ist voll funktionstüchtig. Neben der Lautsprechermembran aus Plastik gibt es eine leitende Spule und einen Magneten. Für die Herstellung des Unikats wurden zwei Drucker verwendet. Nach dem Druck ist der Lautsprecher fast umgehend einsatzbereit, so die Entwickler laut eines Berichts von Spiegel online. Die Einzelteile müssten lediglich zusammengesetzt werden, ehe die Verbindung zu beispielsweise einem MP3-Spieler hergestellt werden könne.

Die beiden Maschinenbau-Doktoranden Apoorva Kiran und Robert MacCurdy stellen ihr Projekt zusammen mit ihrem Dozenten Hod Lipson im Video vor.

cornell researchers 3D print fully functional loudspeaker from designboom on Vimeo.

Die Universität gehört zu den renommiertesten Universitäten weltweit und genießt im amerikanischen Raum einen ähnlich guten Ruf wie beispielsweise die Universitäten von Harvard, Yale und Princeton.

Das Ausdrucken von Elektroteilen wurde zuvor an der britischen Universität Warwick vorgestellt.

Veröffentlicht am 20.12.2013 um 9:48