SilverFast PrinTao - Professionelle Drucker Software

McDonalds denkt über Einsatz von 3D-Druckern nach

Bei McDonalds könnten künftig 3D-Drucker in den Filialen stehen, um das Kinderspielzeug auszudrucken, das einigen Menüs beigelegt wird. Dieses ist zumindest die Idee von Mark Fabes, dem IT-Chef der Restaurant-Kette in Großbritannien. Wie Fabes in einer IT-Gesprächsrunde in München erklärte, seien die Drucker in den Filialen bislang allerdings nur ein reines Gedankenspiel. Die Idee an sich sage dem Konzern aber sehr zu.

Mit den Druckern würde der Konzern den Kundenwünschen besser entgegenkommen, denn derzeit müssten die Kinder, die ein Menü inklusiver eines Spielzeugs bestellen, mit den Spielzeugen vorlieb nehmen, die in der jeweiligen Filiale vorhanden sind. Die Drucktechnik würde auf einen Schlag sämtliches Spielzeug  zur Verfügung stellen.

Optimale Verfügbarkeit dank 3D-Druck

Bis es allerdings tatsächlich soweit ist, werden vermutlich noch viele Fritten über den Tresen gehen, denn neben der derzeit noch schwer sicherzustellenden Lebensmittelechtheit dürfte ein Einsatz auch an der Druckdauer scheitern. Die Zeit zwischen dem Druckstart und dem fertigen Produkt ist derzeit noch zu groß, um vom Kindergeschenk “on demand” sprechen zu können. In den Filialen könnte höchstens auf Vorrat gedruckt werden – was allerdings dem ursprünglichen Gedanken der kurzfristigen Bereitstellung der Kinderfiguren widersprechen würde.

Ein weiteres Problem, so Fabes, dürfte die Suche nach einem potenten Partner aus dem 3D-Druck-Bereich sein, der die Bereitstellung der Hardware sicherstellt. Es gebe zwar bereits entsprechende Firmen, doch könnte von denen derzeit wohl keiner einen Großkunden wie McDonalds bedienen.

Der Konkurrent von Burger King arbeitet bereits mit 3D-Druckern, wenn auch nicht im großen Stil und auch nicht besonders ernsthaft.

 

Veröffentlicht am 11.11.2013 um 11:27