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Nachfrage nach Metall steigt – dank des 3D-Drucks

Der 3D-Druck erleichtert nicht nur den beruflichen und privaten Alltag vieler Menschen. Auch neue Arbeitsplätze werden geschaffen – zusätzlich profitieren auch Zuliefererfirmen. So bemerkt die Metallindustrie einen steigenden Absatz ihrer Produkte. Insbesondere Metallpulver ist äußerst begehrt, zum Beispiel für das Drucken von Werkzeugen.

Aufwärtstrend hält an

Auch Flugzeugbauer oder Fahrradhersteller setzen vermehrt auf den 3D-Druck, um Einzelteile schneller und billiger herzustellen. Zudem entwickelt sich diese Technologie rasend schnell voran. Vor allem in der Industrie werden deshalb immer größere Drucker benötigt – und damit auch mehr Rohstoffe. Dies kann aber noch dauern, denn zunächst gibt es auf den 3D-Druck besonders viele Schlüsselpatente. Laufen diese aus, wird der Boom erst merklich zu spüren sein, so Pablos Holman, einst Berater von MakerBot Industries LLC.

Die Einsatzmöglichkeiten in der Industrie sind bereits sehr vielfältig. Der Sportkleidungshersteller Nike hat gedruckte Stollen für Fußballschuhe in seinem Angebot, während der Mischkonzern General Electric Triebwerkdüsen auf diese Weise herstellt. Auch die Airbus Group NV setzt auf den 3D-Druck: Zum ersten Mal in der Firmengeschichte wurde so ein Sitz für das Personal in der Kabine gefertigt. Und damit ist noch lange nicht das Ende erreicht. Wie das McKinsey Global Institute prognostiziert, sollen in Zukunft ganze Flugzeuge mit allen technischen Details aus den 3D-Druckern kommen.

Jetzt schon stieg der Umsatz von 3D-Druckern, die mit Metall arbeiten. Ganze 76 Prozent schnellte der Absatz in die Höhe. Geschätzt wird ein Jahresumsatz von 550 Mrd. Dollar bis 2025. Große Metallpulver-Hersteller wie BHP oder Iluka Resources Ltd. bemerken dieses Plus an Umsatz ebenso.

Veröffentlicht am 25.08.2014 um 11:30