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NASA denkt über 3D-Drucker im All nach

Die US-amerikanische Luft- und Raumfahrtbehörde NASA lässt derzeit die Möglichkeiten des 3D-Drucks im Weltraum prüfen. Die beauftragten Forscher sollen herausfinden, ob Ersatzteile für zum Beispiel die Internationale Raumstation ISS künftig vor Ort produziert werden können, anstatt sie aufwendig und kostenintensiv von der Erde ins Weltall zu befördern. Dieses berichtet das Online-Portal technewsdaily.com.

Neben der großen Kostenersparnis würde der Einsatz von 3D-Druckern im Weltall auch eine enorme Zeitersparnis mit sich bringen. Die Astronauten müssten nicht auf die Lieferung warten, sondern könnten selbst die Teile produzieren. Neben einem 3D-Drucker müsste lediglich das Produktionsmaterial wie Kunststoff oder Metall vor Ort sein. Neben Ersatzteilen könnten auch fehlende Werkzeuge hergestellt werden.

Die Raumstation-Crew bräuchte die Einsatzzentrale auf der Erde lediglich um die CAD-Daten bitten, die für die Produktion nötig sind, erklärt Jason Dunn, der Technologie-Chef und Mitbegründer der von der NASA beauftragten Firma Made In Space Inc. Die Daten könnten problemlos ins Weltall übermittelt werden. Zudem wäre die Reduzierung des Gewichts der Teile um bis zu 30 Prozent denkbar, da die Teile, die bislang noch mit einer Rakete in den Weltraum geschickt werden, extreme Kräfte beim Start aushalten und dementsprechend kräftig gebaut sein müssen.

Fotocredit: NASA

Veröffentlicht am 11.10.2012 um 9:50