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Neue Software: 3D-Druck auch für Laien kein Problem

Dank eines Forscherteams der Cornell Universität (New York/USA) sollen künftig auch Computer- und Design-Laien in der Lage sein, ohne jegliche Vorkenntnisse Modelle für den 3D-Druck zu erstellen. Anhand einer simplen Computer-Software sollen demnach Datensätze erstellt werden können, die beispielsweise via Internet zu Dienstleistern übermittelt werden, die aus dem virtuellen Modell einen 3D-Ausdruck, also einen echten Prototypen, anfertigen und per Post zuschicken. Dieses berichtet „Technology Review“ in seiner Online-Ausgabe. Derzeit gelten die entsprechenden Programme für Laien als kompliziert.

Das Forscherteam um Projektleiter Hod Lipson taufte seine Software „EndlessForms“ und schuf mit dem Programm vermutlich einen weiteren Meilenstein in der aufstrebenden 3D-Druck-Branche. Mit „EndlessForms“ soll es dem User möglich sein, aus einer Galerie einige 3D-Formen auszuwählen, die miteinander kombiniert und variiert werden können. Dieser Prozess soll vom Nutzer so lange fortgesetzt werden, bis das virtuelle Modell den eigenen Vorstellungen entspricht. Das Resultat soll für Dienstleister, die 3D-Modelle ausdrucken, problemlos verwertbar sein.

Die 3D-Druck-Branche boomt derzeit und wird nach Einschätzung von Marktanalysten stark weiterwachsen. Zuletzt prognostizierten die Marktforscher des US-Unternehmens Global Industry Analyst der gesamten Branche ein weltweites Wachstum von bis zu drei Milliarden US-Dollar bis zum Jahr 2018.

(Foto: O. Fischer/pixelio.de)

Veröffentlicht am 03.08.2012 um 8:16