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Rapid Prototyping und Medizin: Japanisches Krankenhaus arbeitet im OP mit 3D-Druck

Ein Krankenhaus im japanischen Kobe hat einen 3D-Drucker in den täglichen OP-Alltag integriert. Das Gerät unterstützt die operierenden Ärzte in erster Linie bei aufwendigen und komplizierten Eingriffen, bei denen Organe oder Knochen eine Rolle spielen.

Der 3D-Drucker erstellt während der OP Modelle aus Plastik von den betreffenden Organen und Knochen, damit sich die Ärzte ein besseres Bild von der Gesamtsituation machen können. Auch Test-Operationen können mit den ausgedruckten Modellen durchgeführt werden, so dass die Mediziner beim tatsächlichen Eingriff besser vorbereitet sind.

Die Idee dazu kam einem Operationsteam, als bei einem Eingriff ein Organ angepasst werden musste, um es dem Patienten einzusetzen. Die ersten Versuche mit dem 3D-Drucker waren dermaßen erfolgreich, dass nun regelmäßig mit dem Gerät gearbeitet wird.

Der 3D-Druck ist in der Medizin recht angesagt. Weltweit arbeiten derzeit zum Beispiel mehrere Forscherteams an Knochenersatz aus dem 3D-Drucker. In der Archäologie kommen 3D-Drucker ebenfalls direkt “vor Ort” zum Einsatz, um die Fachleute bei unklaren Ausgrabungssituationen zu unterstützen.

Foto: Halina Zaremba  / pixelio.de

Veröffentlicht am 12.04.2013 um 10:16