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Sicherheitsschlüssel mit 3D-Drucker nachgemacht

Zwei Studenten des MIT (Massachusetts Institute of Technology) haben einen Weg gefunden, Sicherheitsschlüssel mithilfe eines 3D-Druckers nachzubauen. Die speziellen Schlüssel, die eigentlich als besonders fälschungssicher gelten, wurden lediglich mit einem Scan des Schlüssels und einem handelsüblichen Drucker nachgemacht.

Um das Verfahren zu demonstrieren, suchten sich die Studenten Davic Lawrence und Eric Van Albert den Hersteller Schlage und dessen System Primus aus. Die Schlüssel haben zwei Bartreihen, wobei eine davon besonders schwer nachzumachen ist, da die dafür erforderlichen Maschinen nur beim Hersteller stehen. Ein herkömmlicher Schlüsselmacher kann diese Schlüssel nicht kopieren.

CAD-Daten mit Flachbettscanner oder per Foto

Die Studenten ließen bei einer Demonstration auf der Defcon-Konferenz den Schlüssel zunächst von einem Flachbettscanner von beiden Seiten einlesen. Aus diesen Bildern wurde dann eine 3D-Datei erstellt, die an den Drucker weitergeleitet wurden. Dieser druckte schließlich einen funktionstüchtigen Schlüssel aus.

Da bei dieser Variante der Schlüssel immer vorliegen muss, probierten die Studenten zudem, die CAD-Daten nur anhand von Fotos zu erstellen. Auch mit dieser Methode hatten sie Erfolg.

Im letzten Jahr hatte bereits ein deutscher Hacker für Aufsehen gesorgt, der ebenfalls mit einem 3D-Drucker die Schlüssel von Handschellen kopierte.

Foto: birgitH / pixelio.de

Veröffentlicht am 09.08.2013 um 11:43